Test Forza 5 - Grafik und Fahrverhalten

Effektvolle Details

Mehr noch: Jedes einzelne LED-Bremslicht leuchtet kontrastreicher denn je. Gummiabrieb verschmutzt nicht nur die Straße, sondern auch die Karossen. Nach Karambolagen mit Kontrahenten findet sich auch deren Lackfarbe auf eurem Auto wieder.

Detaillert: Jeder Luftschlitz, jedes LED-Bremslicht und jeder Aufkleber ist gestochen scharf.Detaillert: Jeder Luftschlitz, jedes LED-Bremslicht und jeder Aufkleber ist gestochen scharf.

Die Detailverliebtheit ist scheinbar grenzenlos. Da hält selbst ein Gran Turismo 6 nicht mit, aber das läuft ja auch auf alter PlayStation-3-Hardware.

Bei leichten Kontakten mit der Bande verkratzt der Lack und die Schweller erhalten Dellen. Nach wie vor schade: Ihr könnt die Autos nicht komplett in Einzelteile zerlegen. Abgerissene Außenspiegel und verzogene Front- und Heckschürzen stellen das Maximum dar.

An zwei weiteren Stellen büßt Forza 5 Realismus ein. Zum einen wirken die kleinen Effekte wie der Rauch durchdrehender Reifen und die Staubwolken nach einem Abstecher ins Grüne nicht atemberaubend. Und zum anderen sehen die Boxenstopps rudimentär aus - wieder repariert niemand Schäden an Spoiler und co.

Im Gegensatz dazu überzeugt die akustische Abteilung: quietschende Reifen unter heftigem Bremseinsatz oder ein sich im Tunnel veränderndes Motor- und Auspuffgeräusch. Nur die Hintergrundmusik fehlt Pepp.

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Spielst du nur oder virbierst du schon?

Forza-Fans fühlen sich in Sachen Steuerung sofort heimisch. Aber Fans sowie Neulinge erfreuen sich neuer Nuancen: so ist besonders der Unterschied im Fahrverhalten zweier Autos noch deutlicher. Einen McLaren mit seinen 916 Pferdestärken um den eng geschlungenen Alpenkurs zu manövrieren, fühlt sich dann doch deutlich anders an, als mit dem noch wendigeren Rallye-Ford RS200. Natürlich gab es diese Komponente auch im Vorgänger - allerdings transportiert Forza 5 das Gewicht der Autos deutlicher auf die Straße.

Das liegt vor allen Dingen am neuen Xbox-One-Controller. Die hinteren Schultertasten geben euch nämlich durch Vibrationen Rückmeldung darüber, ob eure Reifen gerade Haftung verlieren, ins Rutschen kommen oder durchdrehen. Es ist unglaublich, wie sehr dieses Detail den Fahrspaß in die Höhe treibt.

Wer in der nächsten Kurve die Bodenhaftung verliert, bekommt dies durch Vibrationen in den Schultertasten zu spüren.Wer in der nächsten Kurve die Bodenhaftung verliert, bekommt dies durch Vibrationen in den Schultertasten zu spüren.

Es dauert jedoch eine Weile, bis ihr mit allen Autos so viel Spaß haben könnt. Denn der Weg, auf alle Zugriff zu haben, hat sich geändert: Bei freien Rennen greift ihr lediglich auf eure Garage zurück - die gerade zu Beginn recht leer ist. Oder wählt aus einer winzigen zur Verfügung stehenden Auswahl einen Flitzer aus.

Hier hätte es etwas mehr sein dürfen. Außerdem unglücklich: Bei jedem Anstieg eures Fahrerlevels erhaltet ihr nicht mehr automatisch als Belohnung ein neues Auto.

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