Test Forza 5 - Intelligente Computergegner und Mehrspielermodus

Nachvollziehbare Intelligenz

Wie gewohnt könnt ihr eure Autos optisch durch Lackierungen aufwerten und technisch durch neu verbaute Komponenten verbessern. Dabei habt ihr sogar Zugriff auf die von anderen Forza-Spielern dieser Welt erstellten Designs - falls ihr keines selbst kreieren möchtet.

Und euer Spiel beinhaltet noch andere Daten aller Spieler, sofern ihr Online spielt. Und zwar viel wichtigere: die künstliche Intelligenz namens Drivatar. Im Einzelspielermodus lassen euch die Entwickler gegen Kontrahenten antreten, der Fahrverhalten auf dem unzähliger Forza-Spieler weltweit basiert. So fahren manche Gegner auch mal voll gegen eine Bande, kommen von der Strecke ab und drehen sich. Kurzum: die Dynmaik erhöht sich, die Resultate sind nicht vorher zu sehen.

Dank der in der Cloud gespeicherten Daten füttert Forza 5 eure Computergegner mit Fahrdaten echter Spieler.Dank der in der Cloud gespeicherten Daten füttert Forza 5 eure Computergegner mit Fahrdaten echter Spieler.

Die Schwierigkeit eurer Gegner könnt ihr per Regler euren eigenen Fähigkeiten anpassen und ihr braucht nur noch einen der ersten drei Plätze belegen, um den jeweiligen Kurs mit "Gold" abzuschließen. Das nimmt euch einerseits den Druck des Siegens - und verschafft euch andererseits durch den variablen Schwierigkeitsgrad immer die richtige Portion Motivation.

Wer es realitätsnah möchte, schaltet alle Fahrhilfen wie Lenk-, und Bremsunterstützung aus und erhält dafür zusätzliche Erfahrungspunkte. Die erhaltet ihr auch, wenn ihr spärlich mit der Zurückspul-Funktion umgeht.

Selbst wenn ihr nicht spielt, könnt ihr Erfahrungspunkte sammeln. Denn euer eigener Drivatar nimmt weltweit und automatisch an Rennen im Wohnzimmer anderer Spieler teil - und je besser er abschneidet, desto mehr Punkte bekommt ihr.

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Begrenzte Rundkurswahl, Geister-Rennen gegen Freunde

Die Streckenauswahl beschränkt sich auf 14 Orte. Neu hinzugekommen sind Spa in Belgien oder Bathurst in Australien. Es macht nicht nur Spaß, auf diesen Weltklasse-Rundkursen Gas zu geben. Viel interessanter ist, dass die Strecken eins zu eins wie ihr Original aussehen. Natürlich nimmt der Detailgrad abseits der eigentlichen Strecke ab, aber nahe der Rennstrecke sitzt offenbar jede Schraube dort, wo sie auch in echt ist.

Abwesend ist dagegen nach wie vor der dynamische Tageszeitenverlauf oder wechselhaftes Wetter. Beim nunmehr sechsten Teil der Reihe (Forza Horizon mitgezählt) kann man hier schon von konsequenter Ignoranz der Entwickler gegenüber der Spieler-Wünsche sprechen.

Die - zugegebenermaßen - wenigen Strecken in Forza 5 beeindrucken durch Details wie die korrekte Farb- und Werbegestaltung, Positionen der Bäume und Zuschauertribünen- sowie Zäune.Die - zugegebenermaßen - wenigen Strecken in Forza 5 beeindrucken durch Details wie die korrekte Farb- und Werbegestaltung, Positionen der Bäume und Zuschauertribünen- sowie Zäune.

Durch die kleine Streckenzahl trefft ihr in jedem Karrierewettbewerb auf eine Strecke, auf der ihr erst kurz zuvor gefahren seid. Für die nötige Abwechslung sorgen die jetzt im Karriere-Modus nach Fahrzeugklassen eingeteilten Wettbewerbe. So führt euch immmer einer der drei Top-Gear-Moderatoren in die jeweilige Rennklasse ein und erklärt, worauf es ankommt. Das kommt sympathisch rüber, weil authentisch.

Zusätzlich ist der Rivalen-Modus aus Forza 4 enthalten. Schlagt ihr den Geist eines Freundes, der auf einer Strecke schneller war, erhaltet ihr Erfahrungspunkte - und das alles, obwohl euer Freund gar nicht online ist.

Natürlich gibt es auch einen klassischen Mehrspielermodus, in dem ihr euch mit Echzeit-Konkurrenten an anderen Konsolen messt. Online solltet ihr allerdings zumindest zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht allzu viel erwarten. Autoclubs gehören der Vergangenheit an, einen Marktplatz für Autos gibt es nicht. Besonders die Menüführung erweist sich als nicht gerade intuitiv. Hier bleibt Microsoft beispielsweise Turn 10 noch Luft nach oben für die Zukunft.

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Tags: Singleplayer  

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