Test Fighter Within - Mehrspieler-Modus

Allein oder zu zweit zappeln

Neben dem Initiationsmodus wählt ihr im Einzelkampf aus drei weiteren Spielvarianten mit 12 Charakteren. Wirklich Spaß macht allerdings nur der Mehrspieler-Modus. Mit zwei Leuten vor dem Fernseher stehen, die Rollläden runterlassen und den inneren Klitschko rauslassen.

Die Geschichte wird in Form eines Diavortrags erzählt.Die Geschichte wird in Form eines Diavortrags erzählt.

Kinect erkennt zwei Spieler ohne große Vorbereitung. Es kann allerdings zu kleinen Missverständnissen kommen. Steht ihr zu nah beieinander, erkennt die Xbox-Kamera auch schon mal drei Arme an einem Spieler. Und das liegt nicht an Fukushima.

Besondere Techniken könnt ihr genauso gut anwenden, wie im Einzelkampf. Ihr solltet nur aufpassen, dass jeder Spieler in einer Zimmerhälfte bleibt. Wechselt ihr nämlich den Platz, übernehmt ihr automatisch die Steuerung des anderen Kämpfers.

Die Einzelkämpfe und Duelle mit euren Freunden tragt ihr an einem der zehn Schauplätze aus. Darunter: ein Marktplatz, ein Dojo und eine Steppen-Arena, die sogenannte Savanne.

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Mehr Kondition als Technik

Die Schlag- und Trittabfolgen sind vorherbestimmt. Ihr weicht aus, geht in Deckung und zielt grob auf die Stelle an der ihr euren Gegner treffen wollt. Der Rest geschieht von alleine. Es ist also egal wie ausgefeilt ihr euch bewegt. Ein Schattenbild hinter eurem Kämpfer gibt euch Tipps für den nächsten Schlag.

Die Ki-Kraft verschafft euch einen Vorteil im Kampf.Die Ki-Kraft verschafft euch einen Vorteil im Kampf.

Fighter Within bietet Techniken an, wie beispielsweise einen Wurf oder einen Gegenangriff. Für diese Techniken solltet ihr allerdings im richtigen Moment eine vorgegebene Bewegung machen. Die erkennt Kinect nicht immer. Für die Wurftechnik deutet ihr zum Beispiel eine Umarmung an. Das endet meist damit, dass euer Gegner euch in Seelenruhe das Gesicht mit seinen Fäusten massiert.

Zusätzlich aktiviert ihr während dem Kampf sogenannte Ki-Kräfte. Dafür streckt ihr die Arme aus und wartet bis ein Energiebalken am Bildschirmrand aufgeladen ist. In dieser Zeit seid ihr allerdings den Angriffen eurer Gegner ausgeliefert. Auf diese Weise aktiviert ihr Spezialattacken, mit denen ihr den Kontrahenten erhöhten Schaden zufügt. Danach läuft wieder eine kurze Sequenz, bei der ihr eurem Kämpfer bei seinem Angriff zuschaut. Mit einem "Abschluss-Move" gebt ihr eurem Gegner den Rest.

Die Bewegungsabläufe der Kämpfer verlaufen flüssig und sehen glaubwürdig aus. Nach einiger Zeit erkennt ihr Schweißperlen auf den Gesichtern eurer Kämpfer oder eine gebrochene Nase beim Gegner. Richtig überzeugend wirkt das jedoch nicht.

Die echten Schweißperlen stehen allerdings euch selbst auf der Stirn, denn nach einigen Runden macht sich eure Gymnastik vor der Kinect bemerkbar. Fighter Within bringt euch mehr ins Schwitzen wie eine Runde Boxen bei Wii Fit. Ein guter Ersatz für echtes Laufband-Training.

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Tags: Singleplayer   Multiplayer  

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