Test Fighter Within - Kinect-Steuerung und Wertung

Kinect-Steuerung

Fighter Within funktioniert hauptsächlich über Kinect. Durch die Menüs bewegt ihr euch, indem ihr eure Hand ausstreckt und den Arm nach links oder rechts bewegt. Den gewünschten Menüpunkt wählt und bestätigt ihr mit einem Fausthieb. Das dauert einige Zeit, da Kinect nicht jeden Schlag erkennt und ihr schonmal im falschen Menüpunkt landet. Alternativ bewegt ihr euch zumindest durch die Menüs mit dem Xbox-Pad, was euch Zeit und Nerven erspart.

Kinect erkennt wenigstens wenn der Abstand nicht mehr stimmt.Kinect erkennt wenigstens wenn der Abstand nicht mehr stimmt.

Die Bewegungserkennung während der Kämpfe funktioniert bei einfachen Schlägen und Tritten gut. Komplexe Techniken erkennt Kinect nur, wenn ihr langsame und saubere Bewegungen hinbekommt. Die ersten Kämpfe verliert ihr, bevor ihr die richtige Geste beherrscht, mit der euer Streiter zum Beispiel einen Wurf ausführt.

Die Idee ein Prügelspiel zu entwickeln, das Spieler nur über Kinect steuern klingt auf dem Papier vielversprechend. Die Umsetzung dieser Idee ist jedoch nicht gelungen.

Wenn ihr ein Prügelspiel für Xbox One sucht, ladet ihr besser das (vermeintlich) kostenlose Prügelspiel Killer Instinct herunter: Hier zahlt ihr allerdings für jeden neuen Charakter extra, was auch nicht das Gelbe vom Ei ist. Vielleicht bügelt Hersteller Ubisoft die Fehler ja mit einem zweiten Teil von Fighter Within aus. Vielleicht kommt aber auch einfach ein weiteres drei Gigabyte großes Update.

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Fakten

Meinung von Marcus Heckler

Fighter Within gehört für mich in die Kategorie "Prügelspiele, die die Welt nicht braucht". Die Steuerung mit Kinect finde ich nicht ausgereift. Die meisten Kämpfe gewinne ich durch wildes Herumschlagen und ein, zwei glücklich angebrachte Techniken.

Die Ki-Kräfte sind nett, ich lade sie allerdings nur auf, wenn ich einen Gegner bereits betäubt habe. Das geschieht zu selten oder erst spät im Kampf. Ich wünsche mir eine genauere Bewegungserfassung, damit nicht so viele meiner Bewegungen ungesehen verpuffen. Es ist schon blöd, wenn das Startmenü der Xbox besser zeigt, wie gut Kinect funktioniert.

Immerhin der Mehrspieler-Modus macht Spaß und wenn ich nach einer Stunde Prügelei eine Pause mache, fühle ich mich wie nach einer Sportstunde. Im Zweifelsfall würde ich den Unterricht aber lieber schwänzen und auf einen neuen Lehrer warten.

40

meint: Die Kinect-Steuerung reagiert nicht auf jede Bewegung. Momentan keine Alternative zu Street Fighter & Co. Der Zwei-Spieler-Modus macht eine Weile Spaß.

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Tags: Singleplayer   Multiplayer  

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