10 Dinge, die Gran Turismo einzigartig machen - Detailverliebtheit und akurate Spielphysik

(Special)

Sternstunden der Detailverliebtheit

Besonders penibel arbeitet Entwickler Polyphony Digital an Details. Das gilt vorrangig für die in Gran Turismo vertretenen Wagen. Während mickrige 500 Polygone bei den ersten beiden Teilen noch ausreichen, setzen sich Vehikel bei den PS3-Teilen aus bis zu 500.000 Vielecken zusammen.

Die Detailliebe gilt nicht für das Fahrzeugäußere, sondern zieht sich konsequent bis zu den Cockpitarmaturen hinweg.Die Detailliebe gilt nicht für das Fahrzeugäußere, sondern zieht sich konsequent bis zu den Cockpitarmaturen hinweg.

Teilweise erhalten die Macher direkt die dreidimensionalen Gittermodelle von den Autoherstellern. Teils knipsen die Designer tausende Fotos, um die virtuelle Umsetzung so originalgetreu wie möglich nachzubauen.

Polyphonys Auge für Details hört nicht bei den Autos auf. Rennstrecken weltweit werden nicht nur aus Satellitendaten umgesetzt, sondern auch von Außenteams besucht. Diese fotografieren und filmen die Strecke und vermessen sie teilweise auch per Laser.

Diese Detailversessenheit ist auch einer der Gründe, warum ein Schadensmodell erst mit Teil 5 Einzug gehalten hat. Noch ein Beispiel zum Thema Detailliebe gefällig? Gran Turismo 6 bietet bei Nachtrennen sogar einen astronomisch exakt nachgebildeten Sternenhimmel auf. Auch wenn eilige Rennfahrer kaum Zeit haben werden, den Polarstern, den großen Bären oder die Milchstraße zu lokalisieren: Sie sind vorhanden!

Eine akurate Spielphysik

Ein Rennspiel macht tausende Berechnungen pro Sekunde, um virtuelle Fahrzeuge exakt auf dem virtuellen Asphalt zu simulieren. Manche Spaßrasereien wie Need for Speed verändern und vereinfachen die Spielphysik, um Spieler nicht zu überfordern. Das ermöglicht auch Einsteigern Vollgasrasereien und simples Kurvenschlittern.

Doch solch einen Kompromiss gehen die Entwickler bei Gran Turismo bisher nicht ein. Die Fahrzeuge sollen so realitätsnah und exakt wie möglich auf den Bildschirm landen.

Fahrzeugeigenschaften und Bodenbeschaffenheit müssen einkalkuliert werden.Fahrzeugeigenschaften und Bodenbeschaffenheit müssen einkalkuliert werden.

Schon bei Gran Turismo 4 auf der PS2 berechnet das Spiel ständig 300 Fahreigenschaften - sei es Haftung der einzelnen Reifen, Gewichtsverlagerung, Beschleunigung oder Drehmoment.

Für Gran Turismo 6 setzt Polyphony Digital zudem auf eine neue Physiksimulation für die Wagenkontrolle. Kernpunkte bilden dabei die Aerodynamik, die Radaufhängung sowie eine korrekte Reifensimulation. Für eine akkurate Umsetzung arbeiten die Entwickler mit dem deutschen Fahrwerksfabrikanten KW Automotive sowie dem Reifenhersteller Yokohama zusammen.

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