Test Tearaway: Charmante Spielwelten aus Papier

von Thomas Stuchlik (10. Dezember 2013)

Scherenschnitt in Perfektion: Mit Tearaway zaubert Sony ein ideenreiches Hüpfabenteuer auf die darbende tragbare Konsole PS Vita. Endlich ein Kaufgrund für die Hardware?

Der sympathische Held benötigt auf seinem Abenteuer eure tatkräftige Hilfe.Der sympathische Held benötigt auf seinem Abenteuer eure tatkräftige Hilfe.

Schon gewusst? In eurem Vita-Gerät schlummert eine kunterbunte Welt aus Papier, die ihr mit Tearaway zum Leben erweckt. Und das beste daran ist, dass ihr alle Hardwarefähigkeiten der Vita benötigt, um diese zu meistern.

Denn in diesem kleinen Origami-Universum liegt einiges im Argen, schließlich machen böse Schnipsel die Gegenden unsicher. Deshalb macht sich ein Zweiergespann auf, das Böse zu bekämpfen. Zum einen ist das der wählbare Held Iota oder die Heldin Atoi.

Auf der anderen Seite eine gottähnliche Kreatur - nämlich ihr! Tearaway bindet nämlich eure übermenschliche Präsenz in der Papierwelt geschickt ein. Beispielsweise erstrahlt dank Vita-Kamera euer Konterfei in Form einer Sonne am Horizont. Regelmäßig ist unter den Bewohnern die Rede von diesem sagenhaften Wesen. Und vielleicht kann dieses auch die Welt retten?

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Die kunterbunten Papierwelten von Tearaway

Spielerisch ist die Bildschirmaction von Tearaway weit weniger abgehoben als die Hintergrundgeschichte. Denn hier geht vor allem um hüpfen, rätseln sowie um die Interaktion mit Berührbildschirm und Kamera.

Ein Held wie ein Blatt Papier

Mit dem gewählten, aber recht unfähigen Papierhelden beginnt ihr das kompakte Abenteuer. Der nicht gerade widerstandsfähige Kamerad benötigt vor allem anfangs viel Unterstützung.

Dank "Touchpad" an der Rückseite durchbrechen eure Finger die Spielelandschaft.Dank "Touchpad" an der Rückseite durchbrechen eure Finger die Spielelandschaft.

Denn ohne Fertigkeiten kann euer Held zu Beginn nicht einmal springen. Wie gut, dass ihr mit euren Fingern eingreift! Dank sogenanntem Touchpad auf der Rückseite kommen im wahrsten Sinne des Wortes eure Griffel ins Spiel. Auf virtuellen Papieruntergründen schiebt ihr mit den Fingern Gegenstände umher und positioniert Plattformen.

Ebenso witzig sind Trommelflächen, die ihr mit einem "Tapp" auf den rückwärtigen Bildschirm ertönen lasst, um euren Helden zum springen zu bringen.

Auch der vordere Berührbildschirm ist im Einsatz. Mit einem Fingerwisch rollt ihr Papierplattformen aus oder ein, um den Weg zu ebnen. Ihr öffnet Vorhänge oder beschwert eine Waage mit herum rollenden Nüssen, damit euer Held diese wie einen Aufzug nutzen kann.

Derartige Ideen überraschen auch nach vielen Spielstunden immer wieder. Bei den Erkundungstouren ist es so kaum langweilig, auch wenn die Passagen immer linear verlaufen.

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Tags: Singleplayer  

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