Test GT 6 - Fahrschule, Fahrverhalten

Fahrschule der Profis

Auch die serienbekannten Lizenztests integrieren sich nun besser in den Spielablauf und schalten sich in den einzelnen Klassen der Rennkarriere frei. Wie bisher stehen hier Bremsübungen oder Kurvenfahrten an. Weit interessanter sind da die "Kaffeepausen", über die euch die jüngste Vorschau "Gran Turismo 6: Ästhetik um jeden Preis bereits informiert hat.

Neben konventionellen Fahrprüfungen schubst ihr in der "Kaffeepause" Hütchen um.Neben konventionellen Fahrprüfungen schubst ihr in der "Kaffeepause" Hütchen um.

Bei diesen witzigen Wettbewerben geht es beispielsweise darum, möglichst viele Kegel innerhalb eines Zeitlimits umzustoßen. Ein anderes Mal sollt ihr mit nur einem Liter Benzin möglichst weit die Nordschleife entlang heizen. Ebenso unterhaltsam sind die flotten Kart-Rennen, die nicht besonders schnell, aber dafür spaßig ausfallen. Erwartet aber kein Mario Kart 8.

Im anfangs noch recht mageren Hauptmenü schalten sich nach und nach neue Wettbewerbe frei. Echte Fahrkünstler stellen sich schließlich den Spezialveranstaltungen.

Aus der Cockpit- oder Verfolgerperspektive ringt ihr um Platz 1.Aus der Cockpit- oder Verfolgerperspektive ringt ihr um Platz 1.

Es wartet unter anderem das "Goodwood Festival of Speed", in dem ihr einen Berganstieg mit sündhaft teuren Oldtimern bewältigt. Zur Belohnung winken Gold-, Silber- und Bronzepokale. Ebenso feiert der pfeilschnelle Red Bull X2010 des Vorgängers ein Wiedersehen. Außerdem steht sogar ein Ausflug zum Mond für einige "Lunar Rover"-Rennen an.

Gewohnt erstklassiges Fahrverhalten

Für eine bessere Handhabung der zahlreichen Wagen sorgt die neu programmierte Fahrphysik. Diese wirkt sich vor allem im Grenzbereich besser auf das Fahrgefühl aus. Denn nun ist es einfacher, das eigene Auto abzufangen, bevor es unkontrolliert herumschleudert.

Enge Kurven und hügelige Bergstrecken treiben den eigenen Wagen schnell in den Grenzbereich.Enge Kurven und hügelige Bergstrecken treiben den eigenen Wagen schnell in den Grenzbereich.

So lassen sich auch klassische "Muscle Cars" mit ihrem schwammigen Verhalten besser um die Kurven bugsieren als noch in Teil 5. Mit einem der vielen unterstützten Lenkräder aus dem Hause Logitech, Thrustmaster oder Fanatec heizt ihr natürlich noch exakter um die Kurse. Dank "Force Feedback" spürt ihr dabei auch jede Unebenheiten oder rutschende Reifen durch vibrierende Lenkräder.

Einsteiger müssen angesichts des Simulations-Anspruchs aber nicht verzagen. Schließlich gibt es genug Fahrhilfen, um das Risiko zu minimieren. Die "Aktiv-Lenkung" gleicht fatale Lenkmanöver aus, die Traktionskontrolle gibt mehr Halt auf der Fahrbahn. Daneben sorgen Antiblockiersystem, Rutschstopp und Stabilitätskontrolle für ungefährlichere Ausfahrten.

Wie bisher zeigt die einblendbare Ideallinie nicht nur Fahrwege, sondern auch Bremszonen an. So kommt ihr auch auf unbekannten Kursen schnell zurecht. Denn davon gibt es jede Menge.

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Tags: Singleplayer  

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