Test Imperium der Ameisen - Seite 2

Grafik: Die interessant gestaltete Spielwelt kommt in einem ordentlichen 3D-Gewand daher. Die Waldumgebung ist liebevoll in Szene gesetzt und sieht sehr hübsch aus. Vor allem die Tiere sind hervorragend umgesetzt. Allerdings ist das für den Spieler nicht nur positiv, da die unterschiedlichen Ameisen, wie Arbeiterinnen und Soldaten eben alle fast gleich aussehen, so wie in der Natur auch, und deshalb kaum zu unterscheiden sind. Das erschwert den Überblick in den meist hektischen Kampfszenen. Auch die gute Umsetzung des Waldbodens bringt nicht nur Vorteile. Zwar sieht er gut aus, ist aber dafür nicht sehr abwechslungsreich. Die verschiedenen Missionsgebiete sehen alle sehr ähnlich aus, so wie der Waldboden in Natura auch überall wie Waldboden aussieht.

Im Inneren eines Ameisenhügels.Im Inneren eines Ameisenhügels.

Bedienung: Das Spiel ist in zwei Ebenen aufgeteilt: der Ameisenbau und die Außenwelt. Während sich die Steuerung im Freien kaum vom Genrestandard unterscheidet, ist sie im Ameisenhügel zu umständlich. Um das Spiel gut in den Griff zu bekommen, muss man die Maus und die Tastatur gemeinsam benutzen. In dem gut gemachten Tutorial werden einem die wichtigsten Bedienungselemente beigebracht. Trotzdem schadet es nicht, wenn man einen Blick in das akzeptable Handbuch wirft.

Das sehenswerte Hauptmenü.Das sehenswerte Hauptmenü.

Sound: Bedingt durch das Wald- und Wiesenszenario, hat das Spiel in puncto Akustik nicht allzuviel zu bieten. Trotzdem ist die vorhandene Klangwelt gut umgesetzt. Besonders die Sprachausgabe ist sehr angenehm und gut verständlich. Insgesamt ist die Sounduntermalung des Spiels zufriedenstellend gelöst.

Fazit:*Seit ich die ersten Infos über das Spiel "Imperium der Ameisen" zu lesen bekam, wartete ich sehr gespannt und zum Teil etwas ungeduldig auf das interessant erscheinende Spiel. Allerdings wurden meine Hoffnungen, dass damit ein frischer Wind in das eingeschlafene Genre gebracht würde, leider gründlich enttäuscht. Spielerisch gibt es außer dem frustrierend schweren Schwierigkeitsgrad kaum einen Unterschied zu anderen Echtzeitspielen. Das liebevoll gestaltete Wald- und Wiesenszenario erzeugt zwar eine völlig eigenständige und teilweise bezaubernde Athmosphäre, engt aber rein spielerisch betrachtet das Programm sehr ein. Die gut umgesetzten Vorgaben aus der Natur erschweren den spielerischen Ablauf und deshalb ist das Spiel nur für ausgebuffte Hardcore-Spieler zu empfehlen.*

70

meint:

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