Test Empire Earth 3

von Martin Pluschke (02. Dezember 2007)

In diesen Tagen wurde die dritte Runde der "Empire Earth" Reihe eingeläutet und damit auch der Kampf und den Echtzeit-Strategie Thron. Die Entwickler haben sich die Kritikpunkte aus der Community zu Herzen genommen und bringen mit "Empire Earth 3" eine gegenüber dem Vorgänger übersichtliche Version auf den Markt. Die Anzahl der Zeitalter wurden von 15 auf nur noch 5 reduziert und auch die zur Auswahl stehenden Fraktionen wurden auf drei abgespeckt. Der Frage, ob diese Neuerungen ausreichen, den Ruhm vergangener Tage wieder aufleben zu lassen, durfte ich in einem ausführlichen Test nachgehen.

Ausleben der Allmachtsphantasien auf dem 3-D GlobusAusleben der Allmachtsphantasien auf dem 3-D Globus

Ausleben der Allmachtsphantasien

In "Empire Earth 3" startet ihr als kleiner Herrscher in der Antike über ein paar Provinzen. Die erste augenfällige Änderung gegenüber dem Vorgänger offenbart sich schon beim Start. Hier habt ihr die Qual der Wahl zwischen lediglich nur noch drei Fraktionen. Zur Auswahl stehen der Westen, Ferner Osten und Naher Osten. Wer sich für den Westen entscheidet, setzt auf den technologischen Vorsprung mit dementsprechend teuren aber sehr effektiven Einheiten. Wem eher Guerilla Taktiken liegen, bei denen man mit schnellen Einheiten zuschlägt und dann wieder verschwindet, wird am Nahen Osten seine Freude haben. Diejenigen unter euch, die bei Starcraft auch schon immer am liebsten die Zerg genommen haben, sei der Ferne Osten ans Herz gelegt, der mit schierer Masse den Gegner förmlich erdrückt. Neben den Fraktionen fällt weiterhin sofort auf, dass auf eine Story oder Kampagnen gänzlich verzichtet wurde. Da wir ja alle schon Profis sind, wurde auf eine in das Spiel einführende Storyline gänzlich verzichtet und Anfänger wie Profis können gleichermaßen ihre World Domination Tour ohne Vorgeplänkel beginnen.

Auswahl unter einer der 3 FraktionenAuswahl unter einer der 3 Fraktionen

In heiliger Mission

Nach der Auswahl eurer Fraktion bezieht ihr euer Quartier in den euch zugewiesenen Provinzen. In einer Weltkarten-Übersicht, habt ihr einen Überblick über euer Herrschaftsgebiet und die daran angrenzenden Provinzen. Zu Anfang sind an eure Provinzen angrenzende Länder noch unbesetzt und schreien gerade zu nach Bekehrung und Zivilisation. Mit den Armeen, die ihr zu Anfang gestellt bekommen habt, könnt ihr losziehen und euer Heil in den nahe gelegenen Provinzen, die von Eingeborenen bewohnt werden, verkünden. Manche Eingeborene sind nach gewissen Tributzahlungen durchaus gewillt sich eurem Imperium zu ergeben - bei manchen muss euer Militär noch etwas Überzeugungsarbeit leisten. Die Bekehrung der Eingeborenen mag zwar langwieriger sein, bringt aber im späteren Spielverlauf durchaus seine Vorteile, da diese dann an eurer Seite kämpfen. Ihr habt die Wahl, die Kämpfe in Echtzeit zu bestreiten, d.h. selber zu steuern - oder aber die Schlacht automatisch von der KI ausrechnen zu lassen. Letzteres ist aber grundsätzlich nur bei deutlicher Überlegenheit der Echtzeitschlacht vorzuziehen.

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