Test Empire Earth 3 - Seite 3

Kleine Miniquests zwischendurch sorgen für AbwechslungKleine Miniquests zwischendurch sorgen für Abwechslung

Klassischer Aufbau

Je nachdem welche Aktion ihr im Weltkarten-Modus ausgeführt habt, startet ihr am Anfang der Echtzeitschlachten mit einem unterschiedlichen Setup. Bei einem Angriff auf die Provinz eines anderen Herrschers führt ihr nur eure vorher im Menü zusammengestellten Truppen mit. Werdet ihr angegriffen kann eure Bürgerwehr auf die von euch ausgewählte Infrastruktur und Truppen zurückgreifen. Im Echtzeitmodus spielt sich "Empire Earth" wie ein klassisches Aufbauspiel. Für die Rohstoffgewinnung müsst ihr ein Lager in der Nähe einer Rohstoffquelle errichten und einen Markt um Geld einzunehmen. Um Kampfeinheiten produzieren zu können, werden Kasernen, Ställe und eine Werkstatt benötigt. Der Aufbaupart bei "Empire Earth 3" beschränkt sich auf "soviel wie nötig" anstatt "soviel wie möglich". Auch wenn die Aufbauphase ein wesentlicher Teil des Spieles ist, wird der Spieler hier nicht mit einer Wirtschaftssimulation überfordert. Die Karte selber ist in einzelne Territorien unterteilt, die mit der Errichtung eines Stadtzentrums eingenommen werden können. Erst dann dürft ihr weitere Gebäude errichten.

Alles auf einen Blick: Übersichtliches Weltherrscher MenüAlles auf einen Blick: Übersichtliches Weltherrscher Menü

Geschickte Verbindung

"Empire Earth 3" verbindet gekonnt die Elemente rundebasiertes Strategiespiel und Echtzeitstrategiespiel miteinander. Klarer Fokus liegt aber nach wie vor auf dem Echtzeitstrategiepart. Ob die Reduktion auf nur noch 5 Zeitalter (Antike, Mittelalter, Kolonialzeit, Moderne und Zukunft) eine so glückliche Entscheidung war, wage ich zu bezweifeln. Gerade durch eine feinere Abstufung der einzelnen Entwicklungsstationen würde der Forschung im Spiel eine noch bedeutendere Rolle zukommen. Allerdings hat die Reduktion zumindest dem Balancing gut getan. Panzer gegen Speere wird in "Empire Earth 3" wohl eher die Ausnahme bleiben. Und wer mit Musketieren gegen Schwerkämpfer vorgeht hat immer noch einen immensen Vorteil. Die 3 unterschiedlichen Fraktionen spielen sich auch tatsächlich völlig unterschiedlich. Auch wenn ich in dem Test zum erreichen der Moderne für den Westen entschieden habe und den Nahen/Fernen Osten nur kurz angespielte habe, so haben sich hier doch schon am Anfang die Unterschiede deutlich bemerkbar gemacht. Das Einführen von nur 3 Völkern, die dafür aber komplett unterschiedlich sind, macht sich hier in einem abwechslungsreichen und spannenden Gameplay bemerkbar.

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