Test Grand Theft Auto - San Andreas: Freiheit für unterwegs

von Thomas Stuchlik (18. Dezember 2013)

2013 ist ein fantastisches Jahr für GTA-Anhänger. Zuerst erscheint Teil 5 im September, jetzt die Neuauflage des legendären San Andreas für iOS und Android. Erneut ein Volltreffer?

Ein alter Bekannter auf neuen Geräten: GTA-Held CJ macht nun auch iOS und Android unsicher.Ein alter Bekannter auf neuen Geräten: GTA-Held CJ macht nun auch iOS und Android unsicher.

Rockstar im Turbo-Modus: Gerade mal ein Jahr nachdem die Mobil-Umsetzung von Grand Theft Auto - Vice City auf iPhone und Android aufgeschlagen ist, kommt schon der Nachfolger. Grand Theft Auto - San Andreas zählt dank seiner spielerischen Freiheit und des gigantischen Umfangs sicherlich zu den Spielen des Jahres.

Nachdem euch Vice City die kunterbunte Welt der 80er Jahre näher bringt, versetzt euch San Andreas ins gewalttätige 1992. Hier kehrt der afroamerikanische Held Carl Johnson in seine alte Heimat Los Santos zurück, weil seine Mutter verstorben ist.

Doch schon bei der Ankunft brennt die Luft: Er wird zur Zielscheibe der Polizei und sein altes Zuhause ächzt unter rivalisierenden Gangs. Grund genug, in seiner Nachbarschaft (der sogenannten "Hood") richtig aufzuräumen.

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Die Straßen von San Andreas

Beschränkt sich das Spielgebiet der Vorgänger noch auf eine Stadt, liegt euch diesmal ein fiktiver Bundesstaat in Amerika zu Füßen. Und in satten drei Städten samt Umgebung gibt es massig zu tun und zu erkunden.

Nichts für Zartbesaitete

Mit seiner "Groove Street"-Bande stellt sich CJ gegen den Rest der Welt. Deshalb nehmt ihr zahlreiche Missionen von allerlei Auftraggebern an. So verdingt ihr euch als Attentäter, Fluchtfahrer oder auch Drogenkurier.

In den Missionen sind Rasereien und Ballereien an der Tagesordnung.In den Missionen sind Rasereien und Ballereien an der Tagesordnung.

In den anfänglichen Bandenkriegen jagt ihr die rivalisierende Ballas-"Gang" oder nehmt gleichermaßen Kleinkriminelle aufs Korn. Bald schon setzt euch der korrupte Polizist Tenpenny unter Druck und zwingt euch zu waghalsigen Anschlägen.

Für die Missionen benötigt ihr meist nicht nur einen geklauten Wagen, sondern auch massig Feuerkraft und Munition. Beim örtlichen Waffenhändler rüstet ihr euch besser mit Pistole, Schrotflinte, Raketenwerfer oder Sturmgewehr aus. Das Ballern selbst funktioniert simpel, denn CJ visiert automatisch die nächstgelegene Gefahrenquelle an.

Das funktioniert teils gut, teils überhaupt nicht, da das Spiel teilweise ein unerwüschtes Ziel aussucht. Alternativ dürft ihr aber auch manuell anvisieren.

Eure illegalen Taten bleiben aber nicht ungesehen, denn schnell ist die Polizei zur Stelle. Je nach Schwere eurer Verbrechen sammelt ihr Fahndungssterne. Je mehr, desto aggressiver sind die Ordnungshüter, die euch mit gepanzerten Fahrzeugen und Hubschraubern jagen. Manchmal schreitet sogar die Nationalgarde ein.

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Tags: Open World   Singleplayer  

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