Vorschau Might & Magic - Auf Erkundungstour in Ashan

Echtzeit-Bewegung in Iso-Perspektive

Statt mithilfe der bisher mit der Serie verbundenen rundenbasierten Fortbewegung, zieht ihr nun in Echtzeit durch die Welt von Ashan. Für einige wird das ein deutliches Modernisierungsindiz sein, andere sehen darin möglicherweise den Verlust einer Serieneigenschaft.

Die Grafik lässt auf den ersten Blick nicht zwingend Zweidimensionalität vermuten.Die Grafik lässt auf den ersten Blick nicht zwingend Zweidimensionalität vermuten.

Zumindest die isometrische Spielperspektive bleibt aber erhalten. Dabei handelt es sich um eine nicht verstellbare Schrägansicht, die optisch für räumliche Tiefe sorgt. Auch der Online-Ableger der Serie bleibt also im Grunde zweidimensional.

Freunde von Might & Magic - Heroes werden sich schnell zurechtfinden, Neulinge könnten anfangs erfolglos den Kopf verdrehen, um einen besseren Blick auf das Geschehen zu bekommen. Insgesamt ist die Darstellungsweise aber wohl der verträglichste Spagat zwischen Tradition und Moderne.

Grafisch kann das Rollenspiel trotz seiner Alibi-Dreidimensionalität punkten. Auf Erkundungstour trefft ihir auf durchaus interessante städtische Gebilde, Ungeheuer und detaillierte Darstellungen von brüchigen Wegen oder Brücken. Einzig etwas dunkel ist es manchmal. Das vermittelt zwar eine mystische Stimmung, verdeckt aber das ein oder andere Wegesende.

Auf Erkundungstour in Ashan

Grundsätzlich ist das Fantasy-Rollenspiel in vielerlei Hinsicht genretypisch. Ihr wandert mit eurem Helden durch eine mal mehr, mal weniger gefährliche Welt voller Abenteuer, Aufgaben und Bösewichten, helft Weggefährten oder anderen Kumpanen, die ihr auf eurer Reise kennenlernt.

In eurer Stadt könnt ihr Truppen rekrutieren und von Zeit zu Zeit auch neue Gebäude erbauen.In eurer Stadt könnt ihr Truppen rekrutieren und von Zeit zu Zeit auch neue Gebäude erbauen.

Dabei erfahrt ihr so einiges über das Leben und die Geschehnisse in Ashan. Vom Inhalt her sind viele der Themen allerdings derartig ausgelutscht, dass sie einen nicht mehr vom Hocker reißen. Das ist aber ein allgemeingültiges Problem: Packende, mitreißende Hintergrundgeschichten sind rar.

Zeitlich befindet ihr euch hier zwischen Might & Magic - Heroes 5 und Might & Magic - Heroes 6. Ihr könnt problemlos zwischen Haupt- und Nebenaufgaben hin und her wechseln. Früher oder später kommt ihr zum aufbaustrategischen Teil des Spiels: Um euren Helden mit einer kampffähigen Armee zu versehen, braucht ihr eine eigene Stadt.

Hier könnt ihr Truppen jeglicher Art rekrutieren und nebenbei Gold durch Steuereinnahmen von den Bewohnern verdienen. Schließlich braucht ihr Geldmittel, um die Bezahlung eurer Kämpfer zu gewährleisten. Das Holz zum Ausbau eurer Stadt findet ihr in regelmäßigen Abständen auf eurem Weg von Provinz zu Provinz.

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Tags: Fantasy   Online-Zwang   Multiplayer   Singleplayer  

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