Test The Walking Dead 2: Überlebenskampf die Zweite

von Stephan Petersen (08. Januar 2014)

The Walking Dead brachte dem Studio Telltale Games Erfolg und Ansehen. Kürzlich ist die zweite Staffel des Horrorabenteuers erschienen. Kann sie an die Qualität der ersten anknüpfen?

Clementine in Not. Ist das schon das Ende des Mädchens?Clementine in Not. Ist das schon das Ende des Mädchens?

Panisch rennt das Mädchen durch den Wald. Dem ersten Untoten kann sie noch ausweichen, auch dem zweiten und dem dritten. Doch immer mehr der wandelnden Leichen strömen auf der Suche nach einem menschlichen Leckerbissen aus dem Wald. Schließlich sitzt das Mädchen in einer Falle. Ist das ihr Ende?

Die zweite Staffel von The Walking Dead knüpft an die Handlung der ersten Staffel an. Nach einer kurzen Rückblende auf die bisherigen Geschehnisse und einem kurzen Einstieg macht das Spiel einen sechzehnmonatigen Zeitsprung. Ihr schlüpft in die Rolle der aus der ersten Staffel bekannten Clementine, die zwar etwas gealtert, aber eben immer noch im Kindesalter ist.

Wenngleich ihr einen neuen Protagonisten steuert, hat sich an der Spielmechanik nichts Wesentliches geändert. Nach wie vor trefft ihr in Dialogen unter Zeitdruck Entscheidungen, meistert Reaktionstests und löst kleinere Rätsel.

Packende Inszenierung

Obwohl die Dialoge nicht sonderlich umfangreich sind, schafft es The Walking Dead eine unglaublich dichte Atmosphäre und Tiefgang zu erzeugen. Die Charaktere wirken glaubwürdig und offenbaren viel über die menschliche Natur. Das ist nicht nur vielsagend, sondern auch unglaublich spannend und emotional in Szene gesetzt. Zahlreiche Zwischensequenzen und geschickt platzierte Kameraperspektiven sorgen für cineastische Atmosphäre.

Hinzu kommt, dass die Dialoge hervorragend vertont sind. Allerdings - ebenso wie die zuschaltbaren optionalen Untertitel - nur auf Englisch. Ihr solltet daher über ordentliche bis gute Englischkenntnisse verfügen. Denn wie bereits erwähnt: Clementines Antworten in den Dialogen wählt ihr unter Zeitdruck.

Eure Entscheidungen haben Einfluss auf die Handlung. Inwieweit das auch in der zweiten Staffel der Fall ist, lässt sich noch nicht abschätzen. In der ersten Staffel war es so, dass die Entscheidungen den Rahmen der Geschichte, jedoch nicht den Kern der Handlung beeinflussten.

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Tags: Horror   Singleplayer  

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