Test La Pucelle Tactics

von Florian Funk (22. April 2005)

Nippon Ichi Software, who's that? So würden wohl die meisten auf die Frage antworten, was für eine Firma sich hinter diesem eher unbekannten Namen verbirgt. Tatsächlich ist das eher unscheinbare Entwicklerteam aus dem Land des Lächelns jedoch eine der besten Adressen für RPG-Strategie Mixturen, was das Studio schon mit "Disgaea" und "Phantom Brave" eindrucksvoll unter Beweis stellen konnte. Einen Überblick über das dritte Machwerk der japanischen Edelschmiede findet ihr in diesem Test.

Prier platzt förmlich vor Begeisterung. Nicht immer zur Freude ihrer Mitstreiter.Prier platzt förmlich vor Begeisterung. Nicht immer zur Freude ihrer Mitstreiter.

Grundlagen des Spiels

Die Geschichte von "La Pucelle Tactics" handelt vom Geschwisterpaar Prier und Culotte, die dem namensgebenden Orden "La Pucelle" angehören. Besonders die Dämonenjagd hat es dem Geschwisterpaar angetan, und so seid ihr in diesem wunderschönen Strategie-RPG Mix die meiste Zeit damit beschäftigt Horden von Untoten zu exorzieren. Wie auch in "Final Fantasy Tactics" erlebt ihr die rundenbasierten Schlachten aus der isometrischen Draufsicht. Um jedoch überhaupt in einen Kampf verwickelt zu werden begebt ihr euch zunächst in einen Dungedon. Mittels des Cursors ruft ihr dann über das Startfeld nacheinander eure Figuren auf das Spielbrett. Diese könnt ihr je Spielzug über eine bestimmte Anzahl von Feldern bewegen, Angriffe und Zauber einsetzen lassen oder mittels "Purify" Monster zum Seitenwechsel locken. Was "La Pucelle Tactics" vom Square-Vorbild unterscheidet ist jedoch das Kampfsystem selbst. Platziert ihr mehrere Charaktere neben einem oder mehreren Feinden und greift diese an, so wechselt das Spiel in eine Kampfszene, in der sich alle Akteure nacheinander Saures geben. Je mehr Figuren ihr also auf die Gegner loslasst, desto besser. Einzelkämpfer zahlen hier schnell Lehrgeld.

Einige Angriffstechniken werden optisch besonders schön dargestellt.Einige Angriffstechniken werden optisch besonders schön dargestellt.

Taktische Spielereien

Das heißt jedoch nicht, dass ihr mit einer Überzahl allein weit kommt. In den ersten drei Chaptern sind die Kämpfe meist sehr einfach gestrickt und beschränken sich darauf die Maps von allen Monstern zu reinigen. Später werden die Aufgaben jedoch deutlich schwerer, und auch die Feinde erweisen sich dann als enorm starke Kontrahenten, was bedeutet, dass jeder kleinste Stellungsfehler massive Auswirkungen auf eure HP haben kann. Ein weiterer entscheidender Faktor in den Kämpfen sind die Dark Portals, von welchen meist mehrere auf einer Karte verteilt sind. Nutzt ihr diese Portale zu eurem Vorteil, so könnte ihr Feinden auch auf Distanz massiven (elementaren) Schaden zufügen. Mittels "Purify" Befehl setzt ihr dann eine Schockwelle in Bewegung, die immer stärker wird. Im Idealfall erscheint am Ende dieses Angriffs noch ein mächtiger Elementargeist und gibt den Feinden entgültig den Rest. Mit der Zeit erlernt ihr zudem mächtige Zaubersprüche und Kampftechniken, je nachdem wie viel Zeit ihr in das Training eurer Truppe investiert. Rekrutierten Monstern könnt ihr zudem ein eigenes Training verpassen, indem ihr durch den Einsatz von "Lehrmethoden" (erwerbt ihr durch abgeschlossene Kämpfe) die Attribute eurer Schützlinge verbessert.

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