Vorschau Lightning Returns - FF 13 - Auftragsarbeit und Grafikgewitter

Holt euch die Aufträge

Aufträge erhaltet ihr von Leuten, die in der Welt herumlaufen. Alle Figuren folgen ihren eigenen Zeitabläufen. Während manche nachts ihrer Arbeit nachgehen, sind andere wiederum nur tagsüber auffindbar. Zusätzlich ist auch die reisende Händlerin Chocolina wieder vorhanden. Sie kleidet sich noch immer wie ein zur Hälfte gerupftes Suppenhuhn, leidet scheinbar noch an einer schweren Koffeinabhängigkeit und hat die vielleicht nervtötendste Sprechweise im gesamten Rollenspieluniversum.

Chocolina raubt euch auch im dritten Teil der Saga wieder den Nerv. Hier zu sehen in Final Fantasy 13-2.Chocolina raubt euch auch im dritten Teil der Saga wieder den Nerv. Hier zu sehen in Final Fantasy 13-2.

Aber sie hat auch einen neuen Job, ihre Zeit als Händlerin ist vorbei. Jetzt verwaltet sie ein magisches Wunschbrett. Dort erscheinen die Wünsche der Menschen. Und nur Lightning kann sie lesen und erfüllen. Chocolina ist zwar anstrengender als ein Eichhörnchen auf Taurin, rückt aber für erfüllte Aufträge zumindest die entsprechenden Belohnungen raus. Und endlich gibt sie es auch zu: Sie ist nicht menschlich. Wer hätte das gedacht?

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Noch mehr Zeit-Management

Ihr wisst jetzt, wie ihr Zeit gewinnt. Doch ihr könnt auch Zeit verlieren! Übernachtungen in Herbergen kosten Zeit. Die Flucht aus einem Kampf ebenso. Verbringt ihr zu viel Zeit bei der Erforschung der Umgebung, fehlt euch diese vielleicht zur Lösung von wichtigen Aufgaben. Aber auch dabei gibt es Hilfsmittel.

Achtet darauf, wie viel Zeit ihr für eure Aktionen braucht. Das Ende der Welt rückt ständig näher.Achtet darauf, wie viel Zeit ihr für eure Aktionen braucht. Das Ende der Welt rückt ständig näher.

So erlernt ihr zum Beispiel eine Fähigkeit, mit der ihr das Verstreichen der Zeit vorübergehend anhalten könnt. Das kostet allerdings sogenannte EP - diese Punkte könnt ihr in Kämpfen wieder auffüllen. Stellt ihr euch in der Schlacht besonders gut an, gibt es mehr Punkte zurück. Eure Erfolge zeigt das Spiel - wie bereits in den beiden Vorgängern - durch eine Sternewertung von null bis fünf Sternen an. Je mehr, desto besser.

Oder aber ihr genehmigt euch eine Mahlzeit in einem der Restaurants. Das kostet zwar Gil, spart euch aber die Mühen und möglichen Verluste im Kampf. Grundsätzlich gilt: Ihr solltet jeden eurer Schritte überlegen. Lohnt es sich, nach der Schatzkiste an der schwer zugänglichen Stelle zu suchen, oder besiegt ihr besser das dicke Ungeheuer am Ende der Straße? Die Ausgewogenheit solcher Entscheidungen ist für das Vorankommen im Spiel von größter Wichtigkeit.

Blitz, Donner und Grafikgewitter

Lightning Returns überrascht nicht nur mit einem neuen Kampfsystem, sondern auch mit unerwartet liebloser Grafik. Egal, was man gegen die Vorgänger der Reihe ins Feld führt, grafisch sind sie gelungen. Umso mehr wundert es, dass jetzt im (voraussichtlich) letzten Teil der Trilogie gerade die Grafik etwas abbaut. Warum?

Sieht auf den ersten Blick hübsch aus. Aber auch auf den zweiten?Sieht auf den ersten Blick hübsch aus. Aber auch auf den zweiten?

Der Grundton des Spiels ist recht düster. Das allein ist noch nicht verkehrt. Die blanken, teilweise schon gruselig tot wirkenden Gesichter der Figuren verfügen allerdings nur über ein Minimum an Animation und somit Emotion. Da wirkt selbst Lightning dagegen wie ein Ausbund an Gefühlen. Und selbst die Dame hat eher die Ausdruckskraft eines Pflastersteins.

Zudem findet ihr an vielen Ecken blanke bis matschige Texturen und Objekte, die aus so wenigen Polygonen zusammengesetzt sind, dass man diese fast mit freiem Auge zählen kann. Nett, dass die Kamera frei steuerbar ist. Dumm nur, dass gerade in engen Bereichen die Ansicht so heftig zu zappeln beginnt, dass selbst erfahrene Spieler bei dem Anblick seekrank werden. Wir glauben nicht, dass diese Mankos so kurz vor der Veröffentlichung des Spiels nur in der vorliegenden Vorab-Version zu finden sind.

Was in der Umgebung fehlt, ist in den Kämpfen dagegen zu viel vorhanden. Selbst die einfachsten Zauber sorgen für Explosionen, Verzerrungen, optisches Gewabere und sonstigen Firlefanz. Gerade bei einem System, in dem ihr wirklich auf das Verhalten eurer Gegner achten solltet, ist das arg hinderlich. Denn oft erkennt ihr nicht mehr, ob die lilafarbene Detonation oder die kränklich graue Antimateriewelle nun euch oder dem Gegner schadet.

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Tags: Fantasy   Singleplayer  

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