Vorschau Thief: Schleich dich, Garrett

von Ulrich Wimmeroth (24. Januar 2014)

Finstere Gesichter unter schwarzen Kapuzen, nächtliche Einbrüche in Hallen voller Reichtümer. Leise und geschmeidig wie ein Schatten. Meisterdieb Garret ist wieder da.

Meisterdieb Garret macht nachts wieder die namenlose Stadt unsicherMeisterdieb Garret macht nachts wieder die namenlose Stadt unsicher

Square Enix reaktiviert eine weitere Serie: Nach Tomb Raider und Deus Ex kommt nach zehn Jahren Abstinenz Meisterdieb Garrett wieder zum Einsatz. spieletipps spielt für euch die interaktive Diebestour Thief. Solltet ihr bislang nicht wissen, um wen es sich bei Garret handelt, schaut doch mal in das entsprechende Wer ist eigentlich?

Da stehe ich nun: In schwarzer Kleidung, Schal und Kapuze verdecken bis auf die Augen mein Gesicht. Vor mir liegt ein ahnungsloser Bürger der namenlosen Stadt auf seinem Bett und schnarcht. In Ruhe schaue ich mich um, lösche die flackernde Kerze und schleiche durch den Raum. Auf dem Schreibtisch erbeute ich einen goldenen Füller, in einem Schrank etwas Gold und Geschmeide.

Das Diebesgut wird sofort zu Bargeld: Praktisch, so habe ich keinen Platzmangel bei meinen Raubzügen. Nach getaner Arbeit klettere ich aus dem Fenster, dort erwartet mich auf einem Hausdach eine dunkel gekleidete Gestalt. Es ist Erin, wie ich hauptberuflich Dieb und eine wahre Meisterin des Fachs. Sie fordert mich auf, ihr auf einen Streifzug durch die Stadt zu folgen.

Der Einstieg in den Neustart der Thief-Serie verliert keine Zeit: Während ihr im Prolog der hübschen Kollegin Erin folgt, versucht ihr anhand einfacher Beispiele an der Steuerung. Und die ist angenehm simpel gehalten. Wie auch in Assassin's Creed 4 - Black Flag führt ihr die meisten Bewegungsabläufe mithilfe einer einzigen Taste aus. In der spielbaren PS4-Version genügt ein Druck auf die L2-Taste, um Garrett laufen, springen und nach Seilen greifen zu lassen.

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Thief: Der Meisterdieb zeigt, was er kann

Um höhere Hindernisse zu erklimmen braucht ihr eine Kralle, die schon bald in eurem Inventar landet und bei Bedarf automatisch zum Einsatz kommt. Zudem schleicht ihr häufig geduckt durch die Gegend und haltet euch möglichst im Schatten auf. Eine Anzeige am unteren Bildschirmrand zeigt euch, wie sichtbar ihr für die herumstreifenden Wachen seid. Ein schöner Effekt gelingt mit dem Lichtfeld des DualShock4-Controllers: Je heller dieses leuchtet, desto gefährlicher ist die Situation für euch.

Aus der Deckung heraus könnt ihr um Ecken schauen und per Knopfdruck mit einer schnellen Bewegung von einer schattigen Stelle zur nächsten sprinten. Zur Ablenkung von strategisch gut positionierten Wachen werft ihr Gegenstände wie Steine oder Flaschen, oder ihr schleicht euch hinterrücks an und befördert das Opfer mit eurem Knüppel ins Land der Träume. Aber Vorsicht: werdet ihr entdeckt, versammeln sich schnell mehrere Gegner und ihr merkt, dass Nahkämpfe nicht immer eine gute Wahl sind.

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Tags: Singleplayer  

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