Vorschau Thief 4 - Finsterer Geselle mit Pfeil und Bogen

Schwermut liegt über der Stadt

Kenner der Serie - der erste Teil mit dem Titel Dark Project erschien bereits 1998 für den PC - werden sich gleich heimisch fühlen. Die immer noch namenlose Stadt zeigt sich als düsterer Moloch mit engen Gassen und vielen Geheimnissen. Eine Mischung aus viktorianischem London, Mittelalterflair, Fantasy-Elementen und deplatziert wirkenden dampfgetriebenen Maschinen sorgt für eine angenehm bedrohliche Atmosphäre. Also ein idealer Arbeitsplatz für einen Dieb.

Die Bevölkerung leidet unter einem Baron, dessen Soldaten mit Gewalt die Machtgelüste des Tyrannen durchsetzen. Leichenberge, verfallene Häuser und große Elendsviertel sind die Folge. Zu allem Überfluss grassiert auch noch eine Selbstmordseuche, die überall nur als die Schwermut bekannt ist. Das Leben der Menschen ist die Hölle und es riecht förmlich nach Revolution.

Aber all das interessiert den Antihelden Garrett erst mal nicht im Geringsten. Für ihn zählt nur sein persönlicher Vorteil und ein prall gefüllter Geldbeutel. Im Verlauf der Geschichte könnte sich das durchaus ändern, denn er bekommt es schon recht früh im Spiel mit einem Dämonenkult und einem Aufrührer mit dem Namen Orion zu tun. Ihr dürft euch also auf einige Überraschungen gefasst machen.

Nach der spannenden Einführung, bezieht ihr euren Unterschlupf in einem Uhrturm. Von dort aus startet ihr zu den Missionen des Hauptspiels, lasst euch von eurem persönlichen Hehler Basso mit Informationen und Zusatzaufgaben versorgen oder könnt einfach nach und nach frei die Gegend erkunden. Thief bietet keine völlig freie Spielwelt, aber lädt zu langen Entdeckungstouren ein.

Antiheld mit Pfeil und Bogen

Zu eurem Rüstzeug gehört, außer der Kletter-Kralle und einem kleinen Knüppel, noch ein Bogen. Diesen könnt ihr mit unterschiedlichen Pfeilen nutzen, die euch im Verlauf des Spiels gute Dienste leisten. So befördert ihr euch mithilfe von Seilpfeilen hoch über die Dächer der Stadt, Wasserpfeile löschen außer Reichweite liegende Lichtquellen, mit Gaspfeilen raubt ihr den Gegnern kurzzeitig die Orientierung.

Mit einem überraschenden Angriff von oben rechnet der Gegner nicht.Mit einem überraschenden Angriff von oben rechnet der Gegner nicht.

Die praktische Mehrzweck-Waffe verschießt auch zielsicher normale Pfeile. Damit könnt ihr Gegenstände zertrümmern, Schalter betätigen oder das Wachpersonal beschießen. Seht nur zu, dass ihr euch beim örtlichen Händler ordentlich mit Pfeilen versorgt. Mit leerem Köcher bleibt euch in manchen brenzligen Situationen nur noch die Flucht.

Natürlich prügelt ihr euch nicht nur mit den üblen Schergen des Barons rum, sondern dringt ungebeten in Häuser ein und raubt dort alles, was es zu holen gibt.

Dabei solltet ihr nicht nur auf offensichtliche Verstecke wie Schränke und Schubladen achten, sondern auch mal genau hinter Gemälden nachschauen. Da könnte durchaus ein Schalter zu einem Safe mit satter Beute versteckt sein.

Noch ein Tipp: geht nicht achtlos an herumliegenden Schriftstücken vorbei. Wenn ihr euch die Mühe macht, die Briefe oder Dokumente zu lesen, findet ihr häufig wichtige Hinweise auf versteckte Schätze.

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Tags: Singleplayer  

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