Vorschau Mittelerde - Mordors Schatten - In der Schlacht mit geisterhafter Hilfe

Auf ins Schlachtengetümmel

Die Orks erweisen sich aktuell als recht kurzsichtig. Denn oft kommt es vor, dass ihr durch ihr Blickfeld schleicht und sie rein gar keine Notiz von euch nehmen. Schlagen sie doch mal Alarm, attackieren euch die aggressiven Burschen von allen Seiten. Selbst beim offenen Schlachtengetümmel bedient sich Mordors Schatten bei der Konkurrenz.

Bei Kämpfen spart das Spiel nicht mit Blut und abgetrennten Gliedmaßen.Bei Kämpfen spart das Spiel nicht mit Blut und abgetrennten Gliedmaßen.

Einerseits erinnern die Attacken, Konter und Blocks an Batman -Arkham Origins, andererseits wirken die Massenkämpfe ein wenig wie Ryse - Son of Rome - nur mit Orks. Mit fliegenden Gliedmaßen und Blutfontänen wird dabei nicht gespart.

Für jede Kampfaktion benötigt ihr den richtigen Tastendruck. Holt ihr zum Spezialschlag aus oder wehrt ihr fatale Attacken ab, drückt ihr die eingeblendeten Knöpfe. Das hört sich zunächst nach einer billigen Klopperei an, ist aber dank Geistfähigkeiten durchaus spannend gestaltet.

Denn mit selbigen schaltet ihr beispielsweise beim Bogenschuss auf Zeitlupe, teilt Explosivpfeile aus oder teleportiert euch flugs zu einem sicheren Punkt in der Umgebung. Euer ständiger Geisterbegleiter besitzt sogar seinen eigenen Fähigkeitenbaum, den ihr parallel zu eurem eigenen nach und nach freischaltet.

Euer schlimmster Feind

Doch zurück zum Spielgeschehen: Nach dem Vorgeplänkel dringt Talion zum Attentatsziel Ratbag vor, der gerade einige Sklaven exekutieren will. Im folgenden Bosskampf tötet der Fiesling jedoch den Helden und entkommt. Doch das Spiel ist deshalb noch lange nicht vorüber.

Im Spiel macht ihr euch schnell Erzfeinde, die euch bei Begegnungen wiedererkennen.Im Spiel macht ihr euch schnell Erzfeinde, die euch bei Begegnungen wiedererkennen.

Denn ein geheimnisvoller Geist belebt Talion wieder und ihr dürft Rache nehmen. Allerdings solltet ihr nicht blindlings jeden Ork töten, denn so mancher verrät dank eurer telepathischen Kräfte den Aufenthaltsort seines Vorgesetzten. Auf diese Weise erwischt ihr auch die größeren Bosse. Gerade was das betrifft, ist Planung unverzichtbar.

Überwältigt ihr einen Ork, könnt ihr ihn kontrollieren und ihn zum willenlosen Attentäter machen. So gelangt Talion bei den vorgeführten Spielszenen auch an den Oberanführer Orthog, der massig Lakaien um sich schart. Doch dank der von euch kontrollierten Orks zettelt ihr einen Aufruhr unter seinen Mannen an und lasst ihn eure Klinge schmecken.

Genau bei dieser Kopfjagd spielt der Titel seine Stärken aus. Denn dank "Nemesis"-System besitzt jeder Ork eine individuelle Persönlichkeit und kann sich genau an die letzte Auseinandersetzung mit euch erinnern. Vielleicht hat euer Gegenüber sogar noch Blessuren aus vorherigen Duellen mit euch.

Umgekehrt steigen Orks, die euch besiegen, in ihrer Hierarchie auf und werden ihrerseits zu Helden. In jedem der Spielgebiete finden sich so 20 bis 25 höhere Orks mit bestimmten Aufgaben und Berufen sowie fünf Oberhäuptlinge. Doch um letztere ausfindig zu machen, arbeitet ihr euch zuerst durch deren Untertanen vor.

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Tags: Herr der Ringe   Fantasy   Singleplayer  

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