Test Pikmin 2 - Seite 2

Ausflug in den Mikrokosmos

Der Planet der Pikmin ist in mehrere oberirdische Gebiete unterteilt, von welchen aus ihr Zugang zu den Subleveln bekommen könnt. An der Oberfläche habt ihr allerdings nur begrenzt Zeit um alle Gebiete zu erforschen, da es hier einen Tag-Nacht Wechsel gibt. Aufgrund der sehr gefährlichen Tierwelt ist es jedoch nicht möglich die Gebiete auch Nachts auszukundschaften. Sobald der Abend dämmert müsst ihr alle eure Pikmins versammelt haben, da sie sonst verloren gehen. In den unterirdischen Subleveln steht die Zeit hingegen still, wodurch ihr die komplexen Höhlensysteme ohne Zeitdruck erkunden könnt. Sublevel können jedoch ausschließlich durch einen Eingang an der Oberfläche betreten werden. Habt ihr einen Sublevel betreten so könnt ihr ihn erst wieder verlassen wenn ihr ihn bis ans andere Ende durchquert habt. Glücklicherweise sind alle Sublevel in mehrere Ebenen unterteilt, zwischen denen automatisch gespeichert wird. Hier warten natürlich massig Schätze darauf von euch entdeckt zu werden. Verliert ihr aber innerhalb dieser Abschnitte alle eure Pikmin, so verlaßt ihr den Sublevel automatisch, und müsst auch alle gefundenen Schätze wieder abgeben. Wichtig ist es also vor dem Betreten eines Sublevels genau zu schauen welche Pikmin-Arten tatsächlich für eine erfolgreiche Durchquerung benötigt werden. Strategisch mindestens genau so anspruchsvoll sind hier auch die zahlreichen Zwischengegner, welche euch vor die eine oder andere Kopfnuss stellen werden. Um die teils überdimensionalen Widersacher in die Knie zu zwingen benötigt ihr nicht nur die jeweils passende Pikmin-Art, sondern auch eine wasserdichte Taktik, da die gefrässigen Rießen eure Pikmin-Herde ansonsten innerhalb von Sekunden dem Erdboden gleich machen.

Ein Fest für die Sinne

Übrigens lohnt es sich manche Gebiete auch mehrmals zu besuchen, da sich die verschiedenen Welten von Zeit zu Zeit verändern. Das gilt sowohl für die Oberfläche als auch für die Dungedons. An der Oberfläche ist es vor allem der Kreislauf der Natur den es immer wieder zu bezwingen gilt. Überhaupt wurden Flora und Fauna erneut sehr liebevoll in das Spiel integriert und so überzeugt auch Pikmin2 mit vielen Hinguckern. Die Animationen der Pikmin, die lebendige Pflanzen- und Tierwelt sind immer noch ein echter Genuss für die Augen. Die Übersicht geht bei Pikmin2 ebenfalls nicht so schnell verloren. Via Tastendruck fixiert ihr die Kamera hinter Olimar/Louie, verändert den Zoom oder Blickwinkel und paßt so alles individuell an eure persönlichen Bedürfnisse an. Übrigens überzeugt die Akustik mit wunderschönen Klängen und sehr angenehmen Melodien. Auf den ersten Blick wirkt Pikmin vielleicht sehr einfach gestrickt, entpuppt sich aber wie schon Teil1 als sehr komplexes Strategie-Spiel. Mit ein bischen Köpfchen ist fast jede schwierige Aufgabe zu meistern. Fast schon "miyamoto-typisch" hingegen ist der Umstand das ihr viele Gebiete von Anfang an sehen, aber nicht erreichen könnt. Selten zuvor jedoch hat Nintendos Mastermind dieses Feature so perfekt in ein Spiel integriert wie hier. Dennoch ist Pikmin2 nicht nur ein Spiel für Hardcore Gamer, sondern auch ideal um nach einem harten Arbeitstag für ein halbes Stünchen in eine verträumte Miniaturwelt abzutauchen.

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