Vorschau Dark Souls 2 - Geschichte, Schwierigkeit

Der Fluch

Bald trefft ihr in Dark Souls 2 auf Pate, dessen markante, englische Stimme von Peter Serafinowicz stammt. Ein lakonischer Ritter, der vor einem Tor auf ein paar Säcken sitzt. Ihr seht den Sprecher übrigens auch kurz am Ende unseres Videos von Seite 1. Im Spiel warnt der Ritter vor Gefahren wie Banditen, die auf euch in der Welt von Dark Souls lauern. Ein Schritt weiter durchs Tor unterstreicht seine Aussage. Das Gitter kracht herunter und ihr seid mit einer Horde Untoten eingeschlossen.

Bei dieser Hexe kauft ihr die begehrten Lebenssteine.Bei dieser Hexe kauft ihr die begehrten Lebenssteine.

Dark Souls 2 erzählt seine Geschichte ebenso wie der erste Teil nicht durch ausufernde Zwischensequenzen. Die Geschichte setzt sich aus den kleinen Dialogen mit Charakteren wie Pate zusammen. Auch die Gegenstände, die es in Dark Souls 2 zu finden gilt, besitzen wieder alle einen Beschreibungstext. Die geben Informationen zur Geschichte und Welt preis.

"Die größte Inspiration zieht Entwicklungsleiter Yui Tanimura aus Comics, Animes, Spielen, Literatur und dem was im Leben so passiert", verrät Miyazoe. Im Vordergrund der Handlung steht der Fluch, der euch zwar Unsterblichkeit gewährt, euch dafür aber in eine Hülle eurer Selbst verwandelt. Einen Fluch, den ihr loswerden wollt. Deswegen kämpft ihr euch weiter voran.

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Der erste Boss-Kampf

Nachdem ihr die Reihen der Untoten gelichtet, steht ihr erneut vor Pate. Der ist überrascht. Nach einem kurzen Geplänkel stapft ihr direkt in die Arme des letzten Riesen. Eurem ersten Boss-Gegner. Und komischerweise ist er nicht besonders darüber erfreut, euch zu sehen. Mist.

Keine unsichtbaren Wände halten euch auf, solltet ihr einen Schritt in Richtung Rand machen.Keine unsichtbaren Wände halten euch auf, solltet ihr einen Schritt in Richtung Rand machen.

Obwohl sein Gesicht ein einziges Loch ist, sieht er euch erstaunlich gut. Mit seinen langen Armen hat er keine Probleme, euch auch aus größerer Entfernung zu erwischen. Schneller als ihr denkt, steht euer Charakter wieder vor dem Leuchtfeuer. Wenigsten könnt ihr in Dark Souls 2 sofort an jedes Leuchtfeuer reisen. Gut, dann noch einmal.

Diesmal haltet ihr länger aus. Ihr schätzt die Reichweite des Riesen richtig ein - bis er sich selbst einen Arm herausreißt und ihn als Verlängerung nutzt. Ach, da ist es ja wieder, das Leuchtfeuer. "Einfacher als der Vorgänger ist Dark Souls 2 nicht, eher schwieriger", sagt Miyazoe, "aber trotzdem fair".

Also gut, dann eben noch einmal. Und genau dazu rät auch der Produzent von Dark Souls 2: "Solange ihr eure Fehler beachtet, weiter versucht, neue Strategien ausprobiert, werdet ihr es überleben." Das heißt aber auch, seine eigene Frustration im Griff zu haben. Den Gegner ein weiteres Mal zu beobachten und die Schwachstelle zu finden.

Liegt der Riese am Boden, löst er sich auf, und eurer Seelenvorrat schwillt. Danke für die Belohnung. Jetzt wisst ihr, warum ihr es immer wieder noch einmal versucht habt. Das Gefühl eine Herausforderung in Dark Souls 2 bezwungen zu haben, ist noch genauso intensiv wie im Vorgängerspiel.

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Tags: Singleplayer   Koop-Modus   Fantasy  

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