Vorschau Sniper Elite 3 - Schleichmechanik und Schussphysik

Bombenwetter für Schleicher

Karl Fairburne ist kein Superheld. Er schleppt kein Waffenlager mit sich herum und ist auch nicht unverwundbar. Wird er angeschossen, heilen seine Verletzungen nicht von allein. Er benötigt Erste-Hilfe-Päckchen, um seine Energie wieder komplett aufzufüllen.

Auch der Munitionsvorrat ist knapp bemessen. Für sein Scharfschützengewehr hat er nur wenige Magazine zur Verfügung. Deshalb schleicht er sich lieber wie Sam Fisher in Splinter Cell: Blacklist an seine Feinde an. Mit einem geworfenen Stein lenkt er sie ab und meuchelt sie entweder mit der schallgedämpften Pistole oder mit dem Messer.

Leisetreter Karl überrascht einen Wachmann. Das Messer erledigt den Rest.Leisetreter Karl überrascht einen Wachmann. Das Messer erledigt den Rest.

Braucht ihr dennoch mal einen Knalleffekt, trägt Karl auch einige Explosivladungen mit sich. Die "Bouncing Betty" beispielsweise springt bei Feindberührung aus dem Boden und explodiert im Gesicht des Feindes. Dazu gibt es noch Stolperdrähte und Dynamik-Ladungen mit einem Zeitzünder. Mit diesem Päckchen jagt Karl ein Benzinfass in die Luft und zieht so die Aufmerksamkeit der Wachleute auf ein anderes Gebiet der Karte.

Tim Jones bestätigt die Arbeiten an dem Verhalten der Computer-Soldaten: "Wir wissen, dass dies eine große Schwäche des Vorgängers war. Diesmal reagieren die Gegner zügiger und natürlicher. Sie rufen Verstärkung, laufen nicht blindlings ins Feuer."

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Den Finger am Abzug

Aber gelegentlich kommt auch Karl Fairburne nicht um den Einsatz seines Scharfschützengewehrs herum. An sogenannten Nestern lässt er sich nun heimlich nieder und nimmt seine Ziele aufs Korn. Wie schon der Vorgänger gibt es auch in Sniper Elite 3 die Röntgenkamera, die die realistischen und blutigen Auswirkungen der Kugel auf die menschliche Anatomie zeigt.

Ein Mann und sein Gewehr: Die Schussmechanik soll im Spiel besonders realistisch ausfallen.Ein Mann und sein Gewehr: Die Schussmechanik soll im Spiel besonders realistisch ausfallen.

Wegen dieses Spezialeffekts erschien Sniper Elite V2 in Deutschland auch nur in geschnittener Form. Tom Jones dazu: "Zum aktuellen Stand gibt es diesbezüglich noch keine Entscheidung. Aber wir werden uns da natürlich an die Bestimmungen halten, die in Deutschland gelten. Schließlich wollen wir das Spiel dort rausbringen."

Die Schussmechanik fällt erneut sehr realitätsnah aus: Die Waffe schwankt bedenklich. Doch durch Luftanhalten und den Fokusmodus versetzt ihr das Spiel in Zeitlupe und könnt so einen präzisen Schuss abfeuern. Als weiteres Hilfsmittel dient ein kleiner roter Kreis, der den Einschlagpunkt der Kugel anzeigt.

Auch diese Funktion könnt ihr ausschalten und nur mit Hilfe des Visiers zielen. Allerdings müsst ihr Faktoren wie etwa die Schwerkraft mit einberechnen. Extremen Wind gibt es in Sniper Elite 3 nicht. "Das wäre sicher eine spannende Idee gewesen. Aber wir wollten keinen Wetter-Simulator. Und immerhin gibt es auch einige Einsätze bei Nacht", bestätigt Tim Jones im Interview.

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Tags: Uncut   Multiplayer   Singleplayer  

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