Test Tales of Symphonia Chronicles - Kampfsystem und der Sprung zu HD

Kampfsystem (fast) ohne Menüs

Neben den bunten Animefiguren und der Musik von Motoi Sakuraba (unter anderem Komponist von Baten Kaitos und Star Ocean: Till the End of Time) ist es vor allem das Kampfsystem, das die Tales-Serie seit jeher auszeichnet. Die Helden stürzen sich hier nicht mit Hilfe von Menübefehlen auf ihre monströsen Widersacher. Stattdessen steuert ihr hier einen eurer Helden fast wie in einem Actionspiel, während der Rest der Truppe dank künstlicher Intelligenz eigenständig agiert.

Bei Spezialattacken werden die Helden und Heldinnen in Großaufnahme eingeblendet.Bei Spezialattacken werden die Helden und Heldinnen in Großaufnahme eingeblendet.

Dabei setzt ihr aber Regeln fest. So könnt ihr euren Mitstreitern beispielsweise den Einsatz teurer Heilgegenstände verbieten, oder ihr weist sie an, ihre wertvollen Magiepunkte doch bitteschön nicht an gemeine Wald- und Wiesenmonstern zu verschwenden, wenn die dicken Bossgegner doch viel mehr als diese einstecken.

Magiepunkte braucht ihr für die wuchtigen Spezialattacken. Von denen erlernt ihr im Verlauf des Spiels immer mehr und könnt sie dann nutzen, um eure normalen Angriffe zu langen Ketten zusammenzufügen, oder in letzter Sekunde ein besonders bösartiges Ungeheuer doch noch mit einem wohlplatzierten Superschlag auszuschalten.

Ganz ohne Menü-Umwege gehts dann aber doch nicht: Im Notfall unterbrecht ihr die Kampfhandlung für einen Moment, um einem Kumpanen exaktere Befehle zu erteilen, oder um ein Heilmittel einzusetzen. Die Kämpfe in Tales of Symphonia mögen auf den Neuling zunächst etwas wild und chaotisch wirken, nach kurzer Einspielzeit habt ihr das System aber tadellos im Griff.

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Von Gamecube zu HD

Als Tales of Symphonia vor gut zehn Jahren für den Gamecube erschien, da war das Rollenspiel mit seinem bunten Figuren und den 3D-Hintergründen eine echte Augenweide. Aber die Zeiten haben sich geändert und was 2004 noch detaillierte Modelle und feine Texturen waren, das wirkt heute eher krude und grob.

An Rüstung und Gürtel von Mitstreiter Kratos erkennt man das Alter der Texturen.An Rüstung und Gürtel von Mitstreiter Kratos erkennt man das Alter der Texturen.

Die HD-Frischzellenkur ist da schon durchaus eine Hilfe: Das Bild erfreut jetzt mit zeitgemäßem 16:9-Format, der Schriftsatz ist angenehm scharf und die Konturen der Figuren sind auch ein ganzes Stück feiner. An den Texturen wurde dagegen kaum etwas geändert, das sorgt gerade bei Detailaufnahmen der Figuren für manch einen großen Pixel und auch manch ein unscharfes Detail.

Dieser Effekt ist beim ersten Tales of Symphonia ausgeprägter als bei der Wii-Fortsetzung. Braucht ihr erst einmal eine Weile, um euch mit der nach heutigen Maßstäben recht einfachen Grafik von Tales of Symphonia anzufreunden, sind die detaillierteren Modelle der Fortsetzung gleich ein Stück augenfreundlicher. Aber auch die grafischen Defizite des Erstlings rücken nach einiger Spielzeit in den Hintergrund und stehen dem großartigen Abenteuer nicht im Weg.

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Tags: Anime   Fantasy   Singleplayer   Koop-Modus  

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