Vorschau Wolfenstein - New Order - Perverse Experimente mit General Totenkopf

Achtung, mechanischer Kampfhund!

Die Waffen im Spiel vermitteln ein hervorragendes Gefühl für ihre Wirkung. Mit einem Sturmgewehr in jeder Hand freut sich der kleine Rambo im Spieler. Einschüsse reißen die Gegner herum, Pixelblut spritzt. Zumindest, wenn der Feind nicht gerade aus Metall besteht. Und tatsächlich haben die Regime-Wissenschaftler hier wahre Bestien erschaffen. Das beginnt beim kleinen Metallhund (Robodog wäre dafür doch ein schöner Name) und endet beim haushohen Mech. Kein Wunder, dass die Alliierten im Spiel den Krieg verlieren.

Der Metallbursche ist wirklich so groß, wie er aussieht.Der Metallbursche ist wirklich so groß, wie er aussieht.

Davon bekommt ihr allerdings nicht mehr viel mit. „Sie. Ich kenne Sie“, begrüßt General Totenkopf euren Helden, der gerade in eine Falle getappt ist. „Sie gefallen mir. So widerstandsfähig. Mit Ihnen könnte ich große Dinge erreichen.“ Die deutschen Sprecher vermitteln durchaus ein beklemmendes Gefühl, das sich durch alles bisher Gesehene zieht. Bei der kühlen Stimme läuft euch in Kombination mit der Situation vielleicht sogar ein Schauer den Rücken herunter.

Er kann nicht allein zum Mond

Überhaupt entpuppt sich die Geräuschkulisse mit ihren unvermittelt einsetzenden Psycho-Geräuschen als Glanzstück. Schaut euch am besten mal das neue Werbevideo an, das vermittelt einen guten Eindruck:

Die Musik am Ende des Films hat Bethesda/Zenimax übrigens extra für das Spiel aufgenommen. Es existieren einige bekannte Lieder in „eingedeutschten Versionen“. Bei Amazon bekommen Vorbesteller diese Lieder als "Neumond-Hits" auf CD als kostenlose Zugabe, genau wie einen Zugang zur demnächst kommenden Beta des neuen Doom-Spiels.

Ein enormer Aufwand, den die Hersteller für ihren Ego-Shooter betreiben. Der Aufwand fällt auch an der durchgehend einwandfreien deutschen Sprache im Spiel auf. Damit sind jetzt nicht nur die gesprochenen Dialoge gemeint.

Dadurch, dass ihr gegen virtuelle Deutsche kämpft, finden sich an Wänden natürlich auch jede Menge deutschsprachige Plakate im Stil von „Er kann nicht allein zum Mond“ oder „Hauptstadtmädels“. Später liegen auch Magazine wie „Technologie im Haushalt“ auf Betten herum oder ein Bösewicht schmökert im Buch „Die fünf Pathologien des sexuell Abweichenden“.

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