Test Thief: Meisterdieb Garrett hat wieder klebrige Finger

von Alexander Wenzel (25. Februar 2014)

In Thief betritt Meisterdieb Garrett des erste Mal seit zehn Jahren die Bühne der Spielewelt. Schön zu sehen, dass der alte Haudegen immer noch sein Handwerk versteht.

Meisterdieb Garrett kehrt in Thief aus seinem vorzeitigen Ruhestand zurück.Meisterdieb Garrett kehrt in Thief aus seinem vorzeitigen Ruhestand zurück.

Manchmal kommen sie wieder. Auch, wenn sie schon seit über einer Dekade im Ruhestand sind. Nun reaktiviert Hersteller Square Enix in Thief seinen schattenhaften Meisterdieb Garrett.

Selbst sein jüngstes Abenteuer in Thief - Deadly Shadows scheint beinahe aus prähistorischer Zeit zu stammen. Zwar hatte man ein paar Jahre zuvor bereits aufgehört Hexen zu verbrennen, dennoch waren Begriffe wie "Facebook" oder "Smartphone" Zukunftsmusik, als Deadly Shadows auf den Markt kam. Von Kinect und ähnlichen Technik-Spielereien ganz zu schweigen.

Vor dem Test des Schleichspiels stellt sich also die Frage, wie sich Garrett im Zeitalter von PS4 und Xbox One schlägt.

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Thief: Der Meisterdieb zeigt, was er kann

Bereits im Vorfeld verkündet Entwickler Eidos Montreal, dass Thief kein direkter Nachfolger zu Deadly Shadows sei. Stattdessen streben die Verantwortlichen einen Neustart der Serie an. Daher braucht ihr auch keinen Vorgänger der Reihe gespielt zu haben, um die Handlung von Thief zu verstehen.

Solide Hintergrundgeschichte

Zu Beginn von Thief macht ihr Bekanntschaft mit Erin. Die hitzköpfige Jung-Gaunerin begleitet Garrett bei seinen Raubzügen durch die namenlose Stadt. Im Gegensatz zu ihrem Lehrmeister geht Erin jedoch weitaus rabiater zu Werke - sehr zum Missfallen des Meisterdiebes.

Während Garrett seine Gegner nur im Notfall ausschaltet, ist Erin weniger zimperlich. Der grazilen Gaunerin wird ihr forsches Auftreten jedoch schnell zum Verhängnis. Bei einem missglückten Einsatz verliert Garrett nicht nur seine Schülerin, sondern stürzt auch selbst dem Tod entgegen.

Es folgt ein Zeitsprung von knapp einem Jahr. Garrett erwacht auf einem Karren, der von ein paar zerlumpten Gestalten durch die verwinkelten Straßen der Stadt gezogen wird. Weder hat er eine Ahnung wie er dorthin gekommen ist, noch was sich in der Zwischenzeit zugetragen hat.

Es dauert nicht lange, bis klar wird, dass die "Schwermut" über die Stadt gekommen ist. Die Krankheit rafft langsam aber sicher die darbende Bevölkerung dahin. Den gnadenlosen Baron Northcrest hindert das jedoch nicht daran, die Bevölkerung weiterhin mit eiserner Faust zu unterjochen. Ein Bürgerkrieg hängt in der Luft und Garrett wird immer weiter in den Strudel der Geschehnisse hineingezogen.

Die Handlung von Thief ist nicht sonderlich innovativ oder gar emotional fesselnd. Ein The Last of Us oder Bioshock Infinite spielt in dieser Hinsicht in einer ganz anderen Liga.

Um zu überzeugen braucht ein Thief-Spiel jedoch auch nicht zwingend eine preisverdächtige Hintergrundgeschichte. Denn die Serie bezieht ihre Faszination seit jeher aus atmosphärisch dichten Schleich-Missionen, die euch viele Freiheiten bieten. Und hier leistet Entwickler Eidos Montreal wirklich tolle Arbeit. Warum? Eine Seite weiter klicken, bitte.

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