Test Thief 4 - Tolle Technik, geschmeidige Steuerung, Fakten + Fazit

Wunderbare Lichtblicke und geschmeidige Steuerung

Der Atmosphäre in Thief kommt definitiv die glaubhafte Darstellung von Licht und Schatten zugute. Wenn ihr zum Beispiel hinter einer modernden Kiste hockt und sich Lichtstrahlen ihren Weg vorbei an einzelnen Holzlatten bahnen, wirkt das Spiel wunderschön.

Die Darstellung von Licht und Schatten ist in Thief hervorragend gelungen.Die Darstellung von Licht und Schatten ist in Thief hervorragend gelungen.

Ab und zu sind im Test kurze Einbrüche der Bildwiederholungsrate aufgefallen. Vor allem, wenn in derselben Szene gleich mehrere Fackeln und Feuerstellen die Umgebung in schummriges Zwielicht tauchen. Oft kommt das jedoch nicht vor. Die meiste Zeit läuft das Spielgeschehen flüssig über die Mattscheibe.

Stichwort "flüssig": Bleibt noch die Frage, wie sich Thief steuert. Die Antwort lautet kurzum "hervorragend". Mittels der Maus oder dem linken Analogstick eures Controllers lasst ihr euren Blick schweifen. Um nun geschmeidig über ein Hindernis zu klettern oder über einen Abgrund zu springen, haltet ihr einfach die entsprechende Taste gedrückt.

Entwickler Eidos Montreal integriert auch noch zwei nette Spielereien, die ihr nur mit Kinect und der PlayStation-Kamera nutzen könnt. Zum einen könnt ihr hinter Ecken spähen, indem ihr euren Oberkörper leicht nach links oder rechts lehnt. Zum anderen könnt ihr per Spracherkennung Wachen ablenken.

Wenn kurz nach einem Lockruf ein bewusstloser Körper in einer dunklen Ecke landet, könnte sich ein wahrlich diebisches Grinsen auf eurem Gesicht abzeichnen.

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Fakten

  • Neustart der Thief-Serie
  • Meisterdieb Garrett ist erneut der Hauptcharakter
  • viele Einstellungen beim Schwierigkeitsgrad möglich
  • Fokus-Fähigkeit zum Erkennen von wichtigen Gegenständen
  • mannigfaltige Möglichkeiten bei der Herangehensweise in Missionen
  • Herausforderungs-Modus, um Leistung mit Freunden zu vergleichen
  • frei zugängliche Stadt als Spielwelt, abgeschlossene Missions-Areale
  • Stadt ist in einzelne Bereiche gegliedert
  • Ladezeiten zwischen den Stadtbereichen
  • Bewegungs- und Spracherkennung integriert
  • kein Mehrspieler-Modus vorhanden
  • erscheint für PC, PS4, PS3, Xbox One und Xbox 360 voraussichtlich am 28. Februar

Meinung von Alexander Wenzel

Es könnte alles so schön und so fesselnd sein: Denn die meiste Zeit unterhält mich Thief blendend. Dank des gelungenen Aufbaus der Levels fühle ich mich so gut wie nie genötigt, einem vorgegebenen Lösungsweg zu folgen.

Und außerdem gibt mir das neue Abenteuer von Garrett, was ich persönlich beispielsweise bei einem Dishonored irgendwo vermisse: Thief ist ein waschechtes Schleichspiel. Während meines Kampagnen-Durchlaufs habe ich keinen einzigen Gegner getötet. Für mich ist das ein absolutes Qualitätsmerkmal in diesem Genre.

Dennoch sind störende Probleme beim Ton und einige Design-Schwächen nicht von der Hand zu weisen. Sollte tatsächlich noch eine Aktualisierung die Sound-Fehler beheben, wäre zumindest einer der Hauptkritikpunkte aus der Welt geräumt.

81

meint: Atmosphärisches Schleich-Abenteuer mit vielen spielerischen Freiheiten. Technische Probleme schmälern die Freude allerdings.

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Tags: Singleplayer  

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