Test Plants vs. Zombies - Garden - Ausreichender Spielmodi-Umfang

Anständiger Umfang

Wo fangt ihr ohne Einzelspielermodus, ohne Geschichte und ohne Spieleinführung an? Ganz einfach: auf der Türmatte. In diesem Spielmodus entscheidet ihr euch für eine Pflanze oder einen Zombie und landet mitten in einer Mehrspielerpartie. Das Team, welches zuerst 50 Gegner unter die Erde gebracht hat, gewinnt. Mit einer Zusatzregel: die schlechteren Spieler starten mit deutlich mehr Gesundheit in jede neue Runde - um das Frustpotenzial gering zu halten.

Habt ihr mehr Erfahrung gesammelt, geht ihr denselben Modus ohne die Zusatzregeln an. Der Teamsieg-Modus ist das klassische "Team Deathmatch". Beide Modi bringen zu Beginn viel Spaß, wirken ausbalanciert und sind daher fair.

Im Spiel nehmt ihr es als Pflanze mit unterschiedlichsten Zombies auf.Im Spiel nehmt ihr es als Pflanze mit unterschiedlichsten Zombies auf.

Noch spannender und unterhaltsamer ist der Modus Garten und Friedhöfe. Hier geht es darum, je nach gewählter Seite in einer riesigen Spielkarte abgesteckte Zonen zu verteidigen oder zu erobern. In aufeinanderfolgenden Phasen ist es immer eine andere Zone - und die Zombies versuchen nach der Eroberung aller Zonen am Ende die Garten-Festung der Pflanzen einzunehmen. Das Ganze läuft stets mit einer heruntertickenden Uhr als Begrenzung ab.

Die letztgenannten Modi sind auch als klassische Variante spielbar - dann könnt ihr nur mit den Standardcharakteren zu Werke gehen, ohne die Aktivierung eurer Anpassungen oder Verbesserungen.

Alleine, kooperativ, online oder offline?

Das Gartenkommando komplettiert die Spielmodi. Mit bis zu vier Pflanzen via Internet, oder mit zwei Spielern und geteiltem Bildschirm an einer Konsole, geht es gegen die Zombies. Ihr pflanzt auf der Karte an einem der vorgegebenen Punkte einen neuen Garten und verteidigt diesen fortan.

Wie im Originalspiel attackieren die Zombies in der Online-Variante in zehn Wellen euren Garten - in jeder Welle kommen mehr und stärkere Zombies auf euch zu. An bestimmten Stellen könnt ihr Abwehrgeschütz- oder Heilungspflanzen postieren, ähnlich wie in Call of Duty die automatischen MG-Geschützstellungen.

In der letzten Welle müsst ihr einen riesigen Zombie plätten, der dann unter anderem mit heftigen Elektroschocks euren Pflanzen an die grüne Haut möchte. Danach spurtet ihr zur Landungszone, in der euch Crazy Dave via Flugzeug abholt.

An einer Konsole dauert die Offline-Variante theoretisch unendlich lange - ohne Begrenzung der Wellen-Anzahl oder Zeit. Früher oder später erwischt es euch aber so oder so - die Frage ist nur: wann?

Insgesamt ist jeder Modus für sich zwar keine Neuheit, aber es sind die aus anderen Spielen erlernten, bekannten und erfolgreichen Abläufe, die in dieser verrückten Welt viel Spaß bereiten. Der Mix ist umfangreich und in Anbetracht der zehn spielbaren Karten kommt so schnell keine Langeweile auf.

Ihr treibt euch auf den Karten in Gegenden rum, die auf Namen wie Wallnuss-Hügel, Port Tunichgut oder Gartencenter hören. So kämpft ihr vor einer Villa, in einer Hafenstadt, oder eben in einem Vorstadt-Gartencenter gegeneinander. Ihr seht also: Auch hier ist für Abwechslung gesorgt.

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Tags: Splitscreen   Multiplayer  

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WiGE
91
Februar_30
75

Lückenfüller mit Spaßpotenzial

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