Test Yoshi's New Island - Alte Ideen, neue Transformationen

Handgemacht und mundgemalt

Wie es sich für die Yoshi-Serie gehört, bietet auch Yoshi's New Island einen ganz eigenen Grafikstil. Mal bietet ein Hintergrund wieder den guten, alten Wachsmalkreiden-Stil, mal wirkt ein Gegner wie mit Öl- oder Acrylfarben gemalt. Die Figuren wirken dabei sehr plastisch und oft ein wenig wie von Hand modelliert. Insgesamt ist Yoshi's New Island hübsch anzusehen. Die grafische Geschlossenheit des 16Bit-Originals bietet es aber nicht.

Auch den bissigen Blaumann kennen wir schon aus dem SNES-Original.Auch den bissigen Blaumann kennen wir schon aus dem SNES-Original.

Auch die Akustik kommt eher gemischt daher. Die Geräusche, die Yoshi bei Sprung und Zungenschlag von sich gibt, sind wie immer herzallerliebst, die Musik könnte dagegen oft etwas melodischer sein. Manch ein Stück kommt arg minimalistisch daher, andere klingen ein wenig zu schief, um gut ins Ohr zu gehen. Und selbst das von den Yoshis gesungene Titellied hat keinen nennenswerten Zug. Da bot erneut der famose SNES-Erstling weitaus mehr und bessere Ohrwürmer.

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Alte Ideen, neue Transformationen

Die meisten anderen Elemente sind alten Yoshi-Hasen schon seit Jahren vertraut. Hämmer, die aus dem Hintergrund nach eurem Dino schlagen, Eimer, die nach Eierbeschuss rotieren und ihren Inhalt preisgeben - alles mit dabei. Und dann sind da noch die üblichen Sammeleien: 30 Sterne, 20 rote Münzen und fünf Blumen, waren ja auch schon seit 16Bit-Tagen mit von der Partie. Selbst die Levelkarte erinnert frappierend an das Original.

Mit dem Riesenei zerlegt Yoshi die Röhren-Konstruktion.Mit dem Riesenei zerlegt Yoshi die Röhren-Konstruktion.

Und immerhin bringen zumindest ein paar Minispiele frischen Wind auf Yoshis neue Eierinsel. An bestimmten Stellen verwandelt ihr euch in einen Hubschrauber, eine Lore oder einen Ballon und meistert in dieser Form kurze Herausforderungen unter Zeitdruck. Dabei kommt die Bewegungserkennung des 3DS zum Einsatz. Ihr lenkt den Dino-Transformer durch Kippen und Neigen eures Systems.

Dabei ist die Erkennung angenehm präzise und genau, so dass Frust effektiv vermieden wird. Ärgerlicher sind da schon manch andere Situationen, in die ihr euch manövrieren könnt: Löst einen Schalter zu früh aus, und eine begehrte rote Münze kann nicht mehr erreicht werden. Gelöst werden kann der Level freilich immer. Perfektionisten, die tatsächlich alle Gegenstände einsacken wollen, müssen die jeweilige Stufe dann aber wohl oder übel noch einmal von Neuem spielen.

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Tags: Singleplayer   Fantasy  

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