Die 12 besten Anime-Umsetzungen - Astro Boy und Arale-Chan

(Special)

8. Astro Boy: Omega Factor (GBA, 2003)

Das moderne Zeitalter des japanischen Comics beginnt 1952 mit den ersten Zeichnungen über den kleinen tapferen Roboter Astro Boy. 1963 ist er der Held im ersten Anime. In Astro Boys Welt angesiedelte Videospiele konnte es also erst geben, als der motorgetriebene Junge schon mit der Patina des Klassikers überzogen war.

Omega Factor ist kein reines Plattformgehopse. Hübsch gezeichnete Zwischensequenzen wie diese befeuern die Dramatik.Omega Factor ist kein reines Plattformgehopse. Hübsch gezeichnete Zwischensequenzen wie diese befeuern die Dramatik.

Omega Factor erscheint 2003, ausgerechnet in jenem Jahr, in dem der Legende nach ein einsamer Kybernetiker den Astro Boy erfand.

Die Presse feiert das Spiel als klugen Mix aus seitwärts scrollendem Prügel- und Ballerspiel, garniert mit einem Levelsystem, ähnlich dem eines Rollenspiels. Kein anderer Genrevertreter biete zudem eine so komplexe Geschichte, die – dramaturgisch raffiniert – erst nach dem angeblichen Ende des Spiels richtig in Fahrt kommt.

Die Website 1Up nennt Omega Factor gar einen der besten Seitwärtsscroller des Jahres 2003. Astro Boys wahrer Schöpfer Osamu Tezuka kann den Triumph in diesem für den Roboter doppelt schicksalhaften Jahr nicht mehr erleben. Er starb 1989.

9. Dr. Slump: Arale-Chan (DS, 2008)

Kurz bevor ihm die Idee zu Dragon Ball kam, war Akira Toriyama bereits der Durchbruch als Mangaka gelungen. Im Vergleich zu Son Gokus umjubelten Abenteuern verblassen zwar die des Robotermädchens Arale und ihres nervolabilen Erfinders Senbei Norimaki (genannt Dr. Slump). Absolut gesehen ist der Manga von 1980 aber ein Bombenerfolg.

Die Gestalten in Pinguinhausen scheinen einem dieser absurd-verstörenden Träume entsprungen zu sein, an denen man erkennt, dass man wohl was Falsches gegessen hat.Die Gestalten in Pinguinhausen scheinen einem dieser absurd-verstörenden Träume entsprungen zu sein, an denen man erkennt, dass man wohl was Falsches gegessen hat.

Arale ist rotzfrech, albern überdreht und so energiegeladen, als liefen ihre Prozessoren mit Nuklearbrennstäben. Klar, dass es dem verklemmten Norimaki peinlich ist, so einen Satansbraten – auch noch ganz ohne Mutter – in die Welt gesetzt zu haben. Arale-Chan erscheint nur in Japan – schade, denn das Action-Adventure empfindet den absurden Humor des Animes gekonnt nach.

Ihr steuert Arale durch ihr Heimatdorf Pinguinhausen und erledigt mehrere Missionen, aufgelockert immer wieder durch stimmige Minispiele. Und an allen Ecken warten die bekannten Gesichter aus der Serie auf die Arale-Version eines Schwätzchens mit euch – sogar ein Junge mit einem Affenschwanz.

Weiter mit: Inherit the Blue Water, Inu Yasha und Yu-Gi-Oh!

Tags: Anime  

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