Test Banished: Knallharte Aufbaustrategie in der Wildnis

von Thomas Stuchlik (07. März 2014)

Städtebauer aufgepasst! Sim City hat zuletzt nicht jedermanns Geschmack getroffen. Doch mit Banished erwartet euch vielleicht die kernigste und ehrlichste Aufbausimulation des Jahres.

Klein, aber fein: In Eurem Dorf kommt es nicht auf Größe, sondern auf einen funktionierenden Wirtschaftskreislauf an.Klein, aber fein: In Eurem Dorf kommt es nicht auf Größe, sondern auf einen funktionierenden Wirtschaftskreislauf an.

Es war einmal eine Handvoll Siedler, die sich inmitten der Natur niederlassen. Mit diesem simplen Satz lässt sich Banished zusammenfassen. Doch das Leben in der Wildnis ist heimtückischer als gedacht und stellt euch vor unerwartete Herausforderungen.

Im Spielfokus steht hier nicht der Aufbau einer Wirtschaftsmacht mit Luxusgütern und Sehenswürdigkeiten. Stattdessen kümmert ihr euch um die Grundbedürfnisse eurer einfachen Bürger. Und das beginnt mit Nahrung und einem Dach über dem Kopf.

Deshalb sammeln die wenigen Bewohner zum Spielstart zunächst Holz und errichten erste Holzhäuser als Unterschlupf. Gleichzeitig errichten sie mit eurer Hilfe Fischer- und Jägerhütten. Schließlich will der Magen zu jeder Jahreszeit gefüllt werden. Schnell habt ihr so den wackligen Grundstein eurer Ansiedlung geschaffen.

Denn Banished ist eine anspruchsvolle Lehrstunde für das Aufbau-Genre. Umso verwunderlicher, dass hinter dem Spiel nur ein einziger Entwickler steckt. Seit 2011 programmiert Luke Hodorowicz unter seinem Studionamen Shining Rock Software daran herum.

Eine liebenswürdige Gefolgschaft

Das Spiel gibt euch einige Einführungslektionen mit auf den Weg. Doch erst die Praxiserfahrung lehrt euch, was ihr tun sollt und was besser nicht. (Viel besser seid ihr natürlich bei unseren Tipps aufgehoben.) "Learning by doing" (Lernen durch Anwendung) lautet das Motto. Ergo sind Geduld und Erfahrungswerte gefragt, doch Hobbystrategen sind das aus ihrem geliebten Genre bereits gewohnt.

Über Generationen hinweg lasst ihr euer Dorf wachsen und gedeihen.Über Generationen hinweg lasst ihr euer Dorf wachsen und gedeihen.

Deshalb ist jeder neue Schritt spannend, denn schon eine übermäßige Expansion - wie es in Sim City üblich ist - führt euch ins sichere Verderben. Schließlich will jeder einzelne Siedler ernährt werden und gleichzeitig soll für Nachwuchs gesorgt werden. Doch das geht nur mit genug Wohnhäusern, denn in einer frostigen Barracke mit zehn Mann kommt wahrlich keine Romantik auf.

Schon nach einiger Spielzeit wachsen euch die Bürger ans Herz, nicht nur wegen ihrer zügigen und effizienten Arbeitsweise. Nein, denn dank spezifischem Namen und Charakterdaten besitzt jeder von ihnen eine gewisse Persönlichkeit. Umso fürsorglicher kümmert ihr euch um das Glück des eigenen Völkchens. Umso mehr leidet ihr mit, wenn sie im Winter verhungern. Und umso freudiger ist die Meldung über Neugeborene.

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Banished - Das Sim City aus der Indie-Szene

Selbige reifen mit der Zeit zu Erwachsenen heran und ergreifen ihnen zugeteilte Berufe. So entwickelt sich eure Siedlung über Jahre und Generationen hinweg. Aber nur, wenn das Zusammenspiel der verschiedenen Arbeiter klappt.

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Tags: Singleplayer   Fun  

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