Vorschau Watch Dogs: Erhellender Besuch bei den Entwicklern in Montreal

von Joachim Hesse (06. März 2014)

Watch Dogs ist zurück. Bei den Entwicklern im kanadischen Montreal hat es spieletipps für euch ausprobiert. Auch ein neuer Erscheinungstermin steht fest.

Auch ein Hacker wie Aiden Pearce ist nicht vor Hack-Angriffen gefeit.Auch ein Hacker wie Aiden Pearce ist nicht vor Hack-Angriffen gefeit.

Für viele Spieler verkörperte Watch Dogs den Kaufgrund für eine PlayStation 4 oder Xbox One. Sony bot das Hacker-Abenteuer sogar zusammen mit der Konsole an. Doch dann kam der große Knall: Hersteller Ubisoft verschiebt in letzter Sekunde sein Spiel. Entsprechend enttäuscht waren viele. Jetzt meldet es sich zurück. Mit einem neuen Erscheinungsdatum und komplett spielbar.

Watch Dogs versetzt euch in die Rolle eines Hackers namens Aiden Pearce. Der hat seine Nase etwas zu tief in das städtische Überwachungssystem ctOS (Central Operating System) gesteckt. Einen Fehler, für den seine Familie zahlen muss. Sogar mit dem Leben. Jetzt schleicht Aiden durch die offene Spielwelt des virtuellen Chicago und sucht seine entführte Schwester aus den Hintermännern zu befreien. Dabei nutzt er die vernetzte Stadt für seine Zwecke. Quasi das Spiel zum NSA-Skandal. Doch wann dürft ihr losschlagen?

„Es kommt nicht im Juli, es kommt nicht nächstes Jahr, es wird nicht das nächste Duke Nukem Forever“, stellt Kreativchef Jonathan Morin fest. „Es kommt im Mai.“ Genauer gesagt am 27. Mai, sofern Ubisoft die Pläne nicht erneut ändert. Doch danach sieht es nicht aus. Das Spiel ist inzwischen komplett im Kasten, die Entwickler glätten laut Morin nur noch die letzten Falten.

Faltenglättung und letzte Schönheitsoperationen

Faltenglättung und letzte Schönheitsoperationen seien auch der Grund gewesen, den Erscheinungstermin zu verlegen. Besonders die Künstliche Intelligenz sei ein „pain in the ass“, also ein Ärgernis gewesen. Nicht etwa die Angst vor dem durch die offene Spielwelt ähnlich gelagerten und übermächtig erfolgreichen GTA 5, bekräftigt der Leitende Spielgestalter Danny Belanger im Gespräch: „Wir haben eine Vision des Spiels, die wollten wir verwirklichen. Vergangenes Jahr war das Spiel bereits gut, aber das hat uns nicht genügt“. Ein ehrenwerter Ansatz.

In Montreal sprach spieletipps unter anderem mit dem Leitenden Spielgestalter Danny Belanger.In Montreal sprach spieletipps unter anderem mit dem Leitenden Spielgestalter Danny Belanger.

In den Räumen des Entwicklerstudios im kanadischen Montreal durften einige Journalisten nun ausprobieren, ob Hauptfigur Aiden Pearce den hohen Erwartungen Stand hält. Eins scheint das Spiel nicht zu werden: einsteigerfreundlich. Die Spielmechanik entspricht auf den ersten Blick keineswegs einem Grand Theft Auto oder Assassin's Creed. Der Spieler muss sich an viele Dinge erst gewöhnen.

Das beginnt bei der Tastenbelegung, die komplex ausfällt. Haltet ihr die obere Schultertaste gedrückt, ruft ihr ein Ringmenü auf, über das ihr unter anderem eure Waffen wählt. Drückt ihr die Taste nur kurz, steckt ihr die aktuell ausgewählte Waffe weg.

Weiter mit: An den Grenzen einer Welt

Tags: Open World   Singleplayer   Multiplayer  

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