Test Titanfall - Ein eingespieltes Team, ballerlastige Außeneinsätze

Ein eingespieltes Team

Weit mehr Feuerkraft steht euch mit dem herbeirufbaren Titan zur Verfügung. Dieser steht euch jedoch nicht sofort zur Seite, sondern kann erst nach einigen Spielminuten zu einem freien Landepunkt beordert werden. Die Wartezeit verkürzt ihr einfach durch Abschüsse.

An Bord eures persönlichen Roboters stehen euch durchschlagkräftige Wummen zur Verfügung.An Bord eures persönlichen Roboters stehen euch durchschlagkräftige Wummen zur Verfügung.

Spätestens wenn ihr euch ins Cockpit schwingt, wird die Bildschirmaction furios. Mit Kettenkanone, aufladbarem Plasma-Werfer oder Vierfach-Raketenwerfer heizt ihr gegnerischen Piloten und Titanen ein. Zeitweise nutzt ihr den "Vortex Shield", um feindliche Geschosse abzufangen und zurückzuwerfen. Dennoch können sich Feinde an die Außenhaut klemmen und euren teuren Koloss unschädlich machen. Kurz bevor die Lebensenergie des Titans erlischt, solltet ihr euch deshalb per Schleudersitz schnellstens retten.

Alternativ nutzt ihr euren Riesenroboter auch zum Geleitschutz zu Fuß oder zur Verteidigung bestimmter Bereiche. Das erweist sich in einigen der fünf Spielmodi als überaus nützlich. Denn neben der genreüblichen "Materialschlacht" (auch als "Team Deathmatch" bekannt), tretet ihr zu "Hardpoint" an, in dem ihr drei Kontrollpunkte einnehmt. Nicht fehlen darf "Capture the Flag", wo ihr die gegnerische Flagge zu eurer Basis bringt.

Bei "Last Titan Standing" habt ihr dagegen nur ein einziges Leben - nur wer übrig bleibt, gewinnt. Der fünfte Modus "Pilotenjäger" ist eine Variante von "Materialschlacht". Hier zählen nur Punkte durch Abschüsse feindlicher Piloten.

Bei fast jedem Spielmodus gilt: Wer verliert, muss fliehen. Das unterlegene Team erhält eine knappe Minute Zeit, das Evakuierungsschiff zu erreichen, um zumindest einige Punkte zu sichern. Doch die Siegermannschaft wird versuchen, das zu verhindern. So bleiben die Partien bis zur letzten Sekunde spannend.

Ballerlastige Außeneinsätze

Ebenso interessant gestalten sich die 15 enthaltenen Karten, deren Topographie oftmals weit in die Höhe ragt. In mehrstöckigen Gebäudekomplexen des Areals "Unternehmen" beispielsweise finden sich überall Plattformen, um bis zu den Dächern zu gelangen. Bei "Aussichtspunkt" dagegen finden sich riesige Hangarhallen sowie weitläufige Außengebiete.

In der sandigen Felswüste entdeckt ihr eine abgestürzte Raumstation und ein Riesenskelett.In der sandigen Felswüste entdeckt ihr eine abgestürzte Raumstation und ein Riesenskelett.

"Schmugglerbucht" entführt euch in ein karibisch angehauchtes Idyll, das dank Stränden und Höhlen aus einigen Perspektiven wie Far Cry 3 aussieht - wäre da nicht ein riesiges Raumschiff, das alles überragt. Kurzum: Die Szenarien passen perfekt ins Bildschirmgeschehen, auch wenn sich manche optisch ähneln.

Weitere Anpassungen nehmt ihr im Menü vor, wo ihr die gewünschte Waffenkonfiguration für Pilot und Titan separat bestimmt. Neben Primär- und Sekundärwaffe verfügt ihr über taktische Fertigkeiten wie Unsichtbarkeit, Adrenalinschub oder Radarimpuls. Damit entlarvt ihr kurzzeitig Feinde, selbst hinter Mauern.

Außerdem peppt ihr eure Wummen mit Waffenaufsätzen wie Schalldämpfer und Zielvisiere auf. Selbige schalten sich aber nur durch eine der zahlreichen Herausforderungen frei. Zum Beispiel sollt ihr eine bestimmte Anzahl an Gegnern umnieten oder bestimmte Distanzen zu Fuß oder in der Luft zurücklegen. Erfüllte Herausforderungen geben zudem massig Erfahrungspunkte - die nächste Pilotenstufe kann kommen!

Nicht zuletzt setzt ihr sogenannte "Burn Cards" ein. Diese Bonusfähigkeiten sammelt ihr wie ein Kartendeck zusammen, von dem ihr maximal drei mit in die nächste Schlacht nehmt. Dummerweise sind diese nur einmalig einsetzbar - meist sogar nur ein Bildschirmleben lang. Nutzt die Chance klug, um unter anderem erhöhte Erfahrungspunkte zu erringen, schneller zu werden oder verbesserte Waffen einzusetzen.

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Tags: Online-Zwang   Multiplayer   Koop-Modus   Science-Fiction  

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