Test PGA Championship Golf 2000

von Gerd Schüle (11. November 2000)

Mit einer neuen Steuertechnik hatte Sierra neue Impulse in das Genre der Golfsimulationen gebracht. Trotzdem hinkten sie wegen der schlechteren Grafik weiterhin dem Klassenprimus hinterher. Nun ist mit "PGA Championship Golf 2000" ein Nachfolger herausgekommen. Unser Test soll zeigen, ob das Spiel den Zweikampf mit dem Referenzprogramm "Links 2000" aufnehmen kann.

Traditionell wird bei Golfsimulationen die Drei-Klick-Steuerung verwendet. Sicherlich hat diese Steuerungsmethode dank ihrer großen Genauigkeit viele begeisterte Anhänger, aber so präzise sie auch ist, so wenig lässt sie wahres Golf-Feeling aufkommen. Auf dem Golfplatz wird der Ball eben nicht in ein Loch geklickt, sondern mit dem Schläger eingeputtet. Das erfordert einen feinfühligen Umgang mit dem Handwerkszeug, da schon ein leichtes Verziehen beim Schlag die Flugbahn des Balls deutlich verändert. Genau dieses einmalige Spielgefühl hat Sierra mit der True-Swing-Steuerung erstklassig auf dem PC umgesetzt. Bei dieser Steuermethode wird die Mausbewegung in Echtzeit auf den Schläger übertragen. Dabei wird nicht nur die Ausholweite und das Durchzugstempo mit einberechnet, sondern vor allem die Präzision und Gleichmäßigkeit der Bewegung. Schon ein leichtes Ausbrechen der Maus kann zu einem verunglückten Schlag führen.

Das HauptmenüDas Hauptmenü

Sicherlich, man braucht viel Ausdauer, um diese feinfühlige Schlägerschwung-Methode einzuüben, aber auf dem Golfplatz ist ja auch noch kein Meister vom Himmel gefallen. Auf jeden Fall trifft sie viel besser den Nerv des unvergleichlichen Spielerlebnisses, der sich zwischen den Polen eines himmelhochjauchzenden Glücksgefühles bis zum totalen Frust bewegt.

Das ging daneben ...Das ging daneben ...

Wer sich aber absolut nicht mit der True-Swing-Steuerung anfreunden kann, der darf den Ball auch mit der traditionellen Linksklick-Methode über den Golfplatz bewegen. Hierbei wird die Stärke und Genauigkeit des Schlages über drei Mausklicks festgelegt. Auch diese Steuerung haben die Entwickler hervorragend umgesetzt, ebenso wie die genaue Umsetzung der Ballphysik.

Mit einem kräftigen Schlag übers Wasser.Mit einem kräftigen Schlag übers Wasser.

In puncto Ausstattung ist das Spiel recht umfangreich. Mit den13 enthaltenen Kursen hat das Programm mehr zu bieten als die gesamte Konkurrenz. Ungeduldige Naturen können dank eines Schnelleinstiegs sofort loslegen. Wer mehr Zeit hat, kann im Training sein Können einüben, bevor er sich an eine komplette Saison heranwagt. Wem das noch nicht reicht, der kann sein Können im Mehrspielermodus über ein Netzwerk oder das Internet unter Beweis stellen.

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