Test FF X-2 - Final Fantasy X in neuem Glanz

Blitzball, Zeitreisen und das Ende der Welt

Die Geschichte von Final Fantasy X beginnt in der Vergangenheit der Stadt Zanarkand. Hauptdarsteller Tidus (der sowohl im Original als auch in der HD-Version Schauspielerin Meg Ryan ähnlich sieht) ist der Held der örtlichen Blitzball-Mannschaft. Blitzball ist ein Sport, der in etwa American Football in einer schwebenden Wasserkugel entspricht. Und kurz nach Beginn eines Turnierspiels geht alles drunter und drüber.

Ein Grafikvergleich: Links Tidus im PS2-Original, mittig die HD-Version, rechts Meg Ryan.Ein Grafikvergleich: Links Tidus im PS2-Original, mittig die HD-Version, rechts Meg Ryan.

Eine gewaltige Kreatur namens Sin taucht aus dem Meer auf und vernichtet die Stadt. Tidus überlebt, findet sich jedoch aus zunächst unbekannten Gründen 1.000 Jahre in der Zukunft wieder. Die Errungenschaften der Vergangenheit existieren nicht mehr. Technik und Fortschritt beginnen gerade erst wieder zu blühen. Die Vergangenheit existiert nur noch in Form von Mythen, Legenden und Ruinen.

Bald trifft er auf die junge Beschwörerin Yuna. Sie kann mächtige Kreaturen herbeirufen, die ihr im Kampf beistehen. Gemeinsam mit dem Blitzballspieler Wakka, der Magierin Lulu, dem Ronin Auron (ein Ronin ist ein Samurai ohne Gebieter), dem Krieger Kimahri und der technisch hochbegabten Rikku macht sich Tidus auf, um das größte Abenteuer seines Lebens zu bestehen.

Alte Schule trifft neue Schule

Final Fantasy X ist in vielen Belangen ein Rollenspiel der alten Schule. In mancher Hinsicht geht es gänzlich neue Wege. Neu für damalige Verhältnisse, wohlgemerkt. Denn schließlich kam das Spiel bereits im Jahr 2002 auf den Markt.

Die Helden von Final Fantasy X. Von links nach rechts: Wakka, Auron, Lulu, Yuna, Rikku, Tidus und Kimahri.Die Helden von Final Fantasy X. Von links nach rechts: Wakka, Auron, Lulu, Yuna, Rikku, Tidus und Kimahri.

Bis zum neunten Teil der Reihe gibt es ausschließlich gezeichnete oder vorgerenderte Hintergründe. Der zehnte Teil ist der erste in der Serie, der dreidimensionale, aus Polygonen zusammengesetzte Bereiche zeigt. Dafür fällt die bekannte Oberwelt weg, von der aus ihr Städte oder Höhlen betretet. Die einzelnen Bereiche sind groß und gehen nach kurzen Ladepausen direkt ineinander über.

Die Charakterentwicklung verlässt sich nicht auf den genreüblichen Level-Anstieg. Den gibt es hier nämlich gar nicht mehr. Stattdessen erhaltet ihr für bestandene Kämpfe "Sphäroiden". Diese setzt ihr für jeden Charakter einzeln in leere Stellen auf dem sogenannten Sphärenbrett ein. Für jeden ausgefüllten Platz gibt es neue Fähigkeiten und höhere Statuswerte.

Das Brett sieht für jede Spielfigur gleich aus. Mit ausreichend Geduld könnt ihr also die Charaktere so weit aufrüsten, dass sie alle die gleichen Fähigkeiten besitzen. Um eure Möglichkeiten im Kampf aber optimal zu nutzen, solltet ihr die einzelnen Figuren zunächst dennoch spezialisieren. So wäre es zum Beispiel wenig sinnvoll, einem Schwertkämpfer starke magische Angriffe beizubringen. Ebenso wenig, wie eine Heilerin sich in der Kunst des Nahkampfs üben sollte. Zumindest nicht zu Beginn des Spiels.

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Tags: Fantasy  

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