Test FF X-2 - Kampfsystem und Drei Engel für Spira

Und jetzt ans Eingemachte: Der Kampf

Individualität ist auf jeden Fall vorhanden. Zum Beispiel bei den Waffen. Während sich Tidus auf ein Schwert verlässt, greift Wakka mit Bällen an. Die Magierin Lulu hingegen schickt beseelte Puppen in den Kampf. Außerdem verfügt jede Spielfigur über besonders verheerende Angriffe.

Die könnt ihr einsetzen, wenn zum Beispiel einer eurer Kämpfer besonders viel Schaden eingesteckt oder angerichtet hat. Die Voraussetzungen legt ihr im Charakter-Menü fest. Diese taktische Komponente erweitert sich im Laufe des Spiels und euch stehen dahingehend immer mehr Optionen zur Verfügung.

Auron bewirkt einen vernichtenden Flammensturm. Hier ein Bild aus der japanischen Version.Auron bewirkt einen vernichtenden Flammensturm. Hier ein Bild aus der japanischen Version.

Die Kämpfe in Final Fantasy X sind zufallsgeneriert. Das heißt, ihr seht eure Gegner nicht, bis es zum Kampf kommt. Das geschieht zwar oft, die Frequenz ist allerdings nicht so nervtötend, wie man es zum Beispiel aus Spielen wie Skies of Arcadia Legends kennt. Bei einem solchen Zusammentreffen wird ein eigener Kampfbildschirm eingeblendet.

Während einer Auseinandersetzung ist eure Truppe ortsgebunden. Ihr könnt sie nicht frei steuern. Rundenbasiert gebt ihr ihnen Befehle, die sie der Reihe nach ausführen. Dabei könnte ihr euch so viel Zeit lassen, wie ihr wollt. Denn solange ihr keinen Befehl eingegeben hat, steht das Geschehen still. Hilfreich ist dabei eine Anzeige am rechten Bildschirmrand. Sie zeigt an, wer in den nächsten zehn Runden in welcher Reihenfolge dran ist.

Jeder zeitliche Einfluss im Kampfgeschehen ist sofort in dieser Anzeige sichtbar. Wenn ihr zum Beispiel die Geschwindigkeit eurer Kämpfer durch den Zauber "Hast" erhöht, wird die Position des bezauberten Charakters in der Anzeige für die Abfolge sofort aktualisiert. So behaltet ihr den strategischen Überblick über das Kampfgeschehen.

Am Kampf selbst dürfen nur drei eurer Truppenmitglieder teilnehmen. Die anderen drei sind in Reserve. Ihr dürft sie jedoch jederzeit per Knopfdruck mit einem aktiven Kämpfer austauschen. Und das auch noch ohne zusätzlichen Zeitaufwand. Bei den teilweise recht anspruchsvollen Kämpfen ist dies eine willkommene Option.

Dieses Video zu FF X-2 schon gesehen?

Yuna, Rikku und Paine - Drei Engel für Spira

Um die recht dürre Geschichte von Final Fantasy X-2 in ihrer Gänze zu verstehen, solltet ihr zuvor Final Fantasy X gespielt haben. Ansonsten wird euch das ohnehin recht bizarr anmutende Abenteuer nämlich noch ein ganzes Stück bizarrer vorkommen. Yuna und Rikku kennt ihr bereits aus dem Vorgänger. Hinzu kommt eine junge Dame namens Paine, die eine dunkle Vergangenheit mit sich herumschleppt.

Rikku, Yuna und Paine. Lasst an dieser Stelle in euren Köpfen die Titelmelodie von "Drei Engel für Charlie" ablaufen.Rikku, Yuna und Paine. Lasst an dieser Stelle in euren Köpfen die Titelmelodie von "Drei Engel für Charlie" ablaufen.

Ihr besucht immer noch die Welt Spira. Nach den Ereignissen von Final Fantasy X befindet sich das ganze Land im Aufbau. Dabei durchlauft ihr die bereits bekannten Landstriche. Es kommen aber auch gänzlich neue Bereiche hinzu. Und worum geht es? Yuna sucht nach Tidus. Viel mehr lässt sich zum Inhalt nicht sagen.

Yuna selbst hat ihren Beruf als Beschwörerin an den Nagel gehängt. Fortan verlässt sie sich lieber auf Schusswaffen und zieht an der Seite von Rikku und Paine durchs Land. Dabei erlebt sie teilweise recht nette, manchmal aber extrem langweilige Abenteuer. Und ganz nebenbei plättet das Trio unzählige Horden von Gegnern. Warum der letzte Punkt nicht nur wichtig, sondern auch spaßig ist, erfahrt ihr auf der nächsten Seite.

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Tags: Fantasy  

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