Test Metal Gear Solid - Ground Zeroes - Spielweise und Werkzeuge

Viele Wege führen ans Ziel

Ground Zeroes spielt zwar nur an einem einzigen Handlungsort, doch der ist wenigstens nicht wie ein Schlauch gestaltet. Ihr beginnt außerhalb von Camp Omega und sollt euch einen Weg ins Innere suchen. Erst einmal im Lager angelangt, führen viele Wege zum Ziel. Das ist das Schöne an Ground Zeroes. Camp Omega ist eine Spielwiese. Wie ihr vorgeht, überlässt das Spiel euch.

Ihr seid ungeduldig? Keine Lust länger auf einer Stelle zu verharren, bis ein Soldat nicht mehr in eure Richtung schaut? Dann prescht ihr halt voran oder schießt aus der Deckung auf alles was sich bewegt. Die Leitung des Camp Omegas ist dann sogar so nett, Verstärkung zu ordern, damit ihr noch mehr ballern könnt. "Watch for anything suspicious!" schallt es auf Englisch aus den Boxen, erst die Untertitel übersetzen das in Deutsche ("Achtet auf alles, was verdächtig ist!").

Interessanter ist Ground Zeroes jedoch, wenn ihr die Schleichfähigkeiten des "Big Boss" einsetzt. Obwohl ergraut und etwas faltig, schleicht er katzengleich durch das Militärgefängnis. Eine Sache, die wohl nur jahrelanges Training ermöglicht. Bevor es jedoch ans Schleichen geht, sollte Big Boss das Lager ausspähen. Sichere Schleichwege findet ihr nur, wenn ihr die Laufwege der Wachen kennt.

Werkzeuge des Spielers

Natürlich besitzt ihr dafür einige Werkzeuge. Um auch feindliche Soldaten in der Ferne auszuspähen, greift der Big Boss auf ein Fernrohr zurück. Etwas altmodisch, doch ein Fernglas wäre für einen Einäugigen wohl auch Materialverschwendung. Wenn ihr mit dem Fernrohr Wachen anvisiert, markiert ihr diese gleichzeitig mit einem roten Dreieck über den Köpfen. Zusätzlich ermöglicht euch eine Markierung des Feindes, diese auch hinter Mauern oder anderen Objekten zu verfolgen.

Die Karte zeigt euch markierte Feindbewegungen an.Die Karte zeigt euch markierte Feindbewegungen an.

Mit dem sogenannten iDroid verfolgt ihr dann die Bewegungen der einzelnen Soldaten auf einer Karte. Die zeigt feindliche Wachen ebenfalls mit einem roten Dreieck an. Doch während ihr auf die Karte starrt, dürft ihr nicht vergessen, dass das Spiel nicht pausiert. Während ihr konzentriert feindliche Bewegungsabläufe mustert, können euch Soldaten entdecken. Das führt meistens unweigerlich zum Tod.

Der iDroid kann aber noch mehr. Er lässt euch einen Hubschrauber rufen, der euch und die Befreiten ausfliegt. Oder er spielt mit Hilfe eines Walkmans Kassetten ab. Ja, wirklich Kassetten. Diese Tonträger mit einem Magnetband, die analoge Tonaufzeichnungen abspielen. Ein wenig abstrus ist es schon: Eine Apparatur, die holographische Karten aus der Zukunft ausspuckt, ist gleichzeitig das Ausgabegerät für einen mobilen Kassettenrekorder aus dem Jahre 1975.

Als Zusatz veröffentlicht Konami eine Applikation für iPhone und Android-Smartphones, mit der ihr euch die Karte anzeigen lassen könnt. Auch im Spiel gesammelte Kassetten dürft ihr über die App anhören - wer drauf steht ...

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Tags: Hideo Kojima   Singleplayer  

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