Call of Duty - Ghosts: Lohnt sich der zweite Zusatzinhalt Devastation? - Alien-Jagd, Fakten und Meinung

(Special)

Die Alien-Jagd geht weiter

Auch für den Extinktion-Modus gibt's Nachschub: Nach dem Alaska-Ausflug im vorigen Zusatzinhalt geht es diesmal auf ein scheinbar verlassenes Forschungsschiff mitten im Pazifik. Doch schon bei der Ankunft im Landungsboot empfangen euch erste Cryptid-Außerirdische.

Neben Alien-Handlangern bekämpft ihr auch riesige Tentakel.Neben Alien-Handlangern bekämpft ihr auch riesige Tentakel.

In der bekannten Spielmechanik wehrt ihr Wellen von Aliens ab, während ihr mit einem Bohrer deren Nester vernichtet. Zusätzlich könnt ihr damit auch Türen aufschweißen. Nur dumm, dass diese Aktionen zwar automatisch erfolgen, aber Zeit kosten. Zeit, in der euch die Feinde ständig auf die Pelle rücken.

Wie bisher sammelt ihr wieder herumliegende Waffen ein und sucht Baupläne, um eigene Ausrüstung zu basteln. Unter anderem steht euch dann die durchschlagskräftige "Venom-X"-Waffe zur Verfügung. Stückchenweise erschließt ihr euch das Schiffsareal und kämpft euch Raum um Raum vor. Hier lauern nicht nur immer widerstandsfähige Aliens, sondern auch mal Bosskämpfe gegen eine gigantische Alien-Krake. Logisch, dass auch diesmal die Teamarbeit entscheidend für den Missionserfolg ist.

Fakten

  • zweiter kostenpflichtiger Zusatzinhalt für Call of Duty - Ghosts
  • enthält wie gewohnt 4 neue Mehrspielerkarten
  • neues "Ripper"-Hybrid-Gewehr enthalten
  • frisches Schiffsszenario für den Extinktions-Modus
  • kostet einzeln 14,99 Euro
  • ist auch Bestandteil des Staffelpasses ("Season Pass")
  • erhältlich seit 3. April 2014 für Xbox One und Xbox 360
  • voraussichtlich ab Ende April 2014 für PC, PS3 und PS4 erhältlich

Meinung von Thomas Stuchlik

Der jüngste Nachschub für Call of Duty birgt wahrlich keine großartigen Sensationen oder Überraschungen. Zwei der vier Karten (nämlich "Collision" und "Behemoth") bringen zwar ein wenig Abwechsung in den Shooter-Alltag. Doch Anhänger könnten auch ohne diese beiden Industrieareale nach Standardschema auskommen. Spielerisch wie optisch ist einfach zu wenig geboten.

Interessanter ist da schon das Dschungelszenario "Ruins", das nicht nur grafisch mehr hermacht, sondern auch mit dem Predator eine irrwitzig coole Feldorder-Belohnung enthält. Persönlich gefällt mir der Predator auch deutlich besser als der fiktive Massenmörder Michael Myers aus dem ersten Zusatzinhalt. Die spannendsten Duelle erlebt ihr jedoch auf dem Wüstengebiet von "Unearthed", das aber "nur" eine Neuauflage darstellt.

Auch beim neuen Schiffsszenario für Extinktion sind die Neuheiten marginal. Klar: Kenner erhalten wieder eine knackige Herausforderung, in der ihr ständig mit Aliens und Munitionsknappheit kämpft. Dennoch gebe ich einer Runde Zombie-Modus im alten Call of Duty - Black Ops 2 immer noch den Vorzug.

Kurzum: Bei "Devastation" sollten nur wahre Serienanhänger zuschlagen. Viele Inhalte hat man einfach schon zu oft gesehen. Hoffentlich geben sich die Entwickler beim nächsten Mal mehr Mühe.

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Tags: DLC   Multiplayer   Koop-Modus  

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