Test Age of Wonders 3 - Anpruchsvolle Schlachten

Überwältigende Vielfalt

In den Zufallsgefechten warten viele Entscheidungen auf euch. Ihr wählt aus sechs Anführerklassen, die alle mit eigenen Spezialfähigkeiten aufwarten. Dazu gesellen sich sechs spielbare Völker, die wiederum auch eigene Eigenschaften mitbringen. Die Goblins locken beispielsweise mit billigen Einheiten und einem hohem Bevölkerungswachstum.

Wenn euch 49 vorgefertigte Helden nicht genug sind, erschafft ihr eure eigenen Anführer.Wenn euch 49 vorgefertigte Helden nicht genug sind, erschafft ihr eure eigenen Anführer.

Die Klassen und Völker bringen neben eigenen Vorteilen auch individuelle Truppentypen. So führen die Technokraten beispielsweise Panzer und Musketenschützen ins Feld, während die Schurken auf Assassinen setzen.

Jeder Held besitzt außerdem eigene Spezialfähigkeiten. Ein "Adept des Feuers" schleudert beispielsweise Feuerbälle und andere Flammenzauber auf seine Feinde, während ein "Expandierer" die Ausdehnung eures Einflussbereichs fördert. Ihr wählt dabei aus 49 vorgefertigten Helden oder erschafft einfach eure eigenen Recken und speichert sie für spätere Abenteuer.

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Bei all der Vielfalt wird es schwierig den Überblick zu behalten. Auch wenn es Spaß macht Goblin-Musketiere und zwergische Schurken ins Feld zu führen, wäre etwas weniger Auswahl übersichtlicher gewesen. Am Ende konzentriert ihr euch bei der Armeeplanung ohnehin auf die effektivsten Einheiten.

Auf ins Gefecht

Auf dem Schlachtfeld wartet eine clevere künstliche Intelligenz auf euch. Erobert ihr eine Stadt ohne eine gute Verteidigung zu planen und die Umgebung auszukundschaften, droht bald die Rache eures Gegners.

Age of Wonders bietet alles zwischen kleinen Scharmützeln und großen Feldschlachten.Age of Wonders bietet alles zwischen kleinen Scharmützeln und großen Feldschlachten.

In der Beta-Version öffneten die digitalen Generäle noch in einer Belagerungsschlacht alle ihre Tore und stürmten euren Truppen entgegen. Inzwischen dürft ihr nicht mehr mit solchen Fehlern rechnen. Auch in den offenen Feldschlachten konzentrieren sich die gegnerischen Truppen auf eure starken Einheiten und räumen dann den Rest des Feldes auf.

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Nach ein paar Schlachten lernt ihr mit Verlusten zu leben und hebt bei jedem neuen Feldzug schon einmal zusätzliche Reservetruppen aus. Ihr solltet Verluste trotzdem gering halten, denn eure Einheiten sammeln Erfahrung. Veteranen sind also wertvoll. Etwas merkwürdig ist jedoch, dass auch stark reduzierte Einheiten vollen Schaden austeilen.

Die Steuerung der rundenbasierten Kämpfe ist gut gelungen. Jede Einheit verfügt über Aktionspunkte, durch deren Einsatz sie entweder über das Schlachtfeld zieht oder angreift. Im Klartext heißt das: je weiter ihr eure Truppen bewegt, desto schwächer wird der Angriff. In einem Zug lenkt ihr eure komplette Armee, statt abwechselnd mit eurem Gegner Einheiten zu ziehen.

Weiter mit: Forschung und Diplomatie

Tags: Singleplayer   Multiplayer  

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