Test ESOTU - Kampfsystem und hervorragende Quests

Ungewohntes Kampfsystem

Die Steuerung eures Helden fällt für ein Online-Rollenspiel recht ungewohnt aus: Den Standardangriff löst ihr mit der linken Maustaste aus, je länger ihr drückt, desto stärker haut ihr zu. Feindlichen Angriffen entgeht ihr entweder mit durch Blocken (Rechtsklick) oder durch eine Ausweichrolle (doppelte Betätigung der WASD-Tasten). Zudem könnt ihr feindliche Aktionen mit der gleichzeitigen Nutzung beider Maustasten unterbinden.

Natürlich dürft ihr auch in The Elder Scrolls Online wieder per Minispiel Schlösser knacken.Natürlich dürft ihr auch in The Elder Scrolls Online wieder per Minispiel Schlösser knacken.

Über die Tasten W, A, S und D steuert ihr den Avatar durch die Welt. Der Zielcursor eurer Maus gibt dabei vor, in welche Richtung ihr schaut, lauft und angreift. Das bedeutet aber auch, dass ihr eure Fertigkeiten via Tastenkürzel auslöst, durch die Menüs und Gespräche könnt ihr euch aber mithilfe der Maus klicken.

Die Kämpfe spielen sich actionreich und teils sogar etwas hektisch, weil eure Angriffe keine Abklingzeit benötigen. Solange ihr genug Ausdauer oder Magicka besitzt, könnt ihr Vollgas geben. Gerade eure Ausdauer solltet ihr aber nicht völlig verbrauchen, da ihr sie auch für eure Ausweichrollen und Blockversuche braucht. Selbst die Standardgegner verfügen über gefährliche Schläge und Zauber, von denen ihr euch nicht zu oft treffen lassen solltet.

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Die besten Quests im Genre

Normalerweise gehören spätestens seit World of Warcraft repetitive Aufgaben, in denen ihr unzählige Widersacher erledigen oder Gegenstände einsammeln sollt, zum Genre der Online-Rollenspiele wie die Daedra zum Elder-Scrolls-Universum. Nicht so in The Elder Scrolls Online!

In diesem Rätsel müsst ihr eine Figur in der richtigen Reihenfolge über Druckplatten bewegen. Solche Köpfnüsse gibt es immer wieder.In diesem Rätsel müsst ihr eine Figur in der richtigen Reihenfolge über Druckplatten bewegen. Solche Köpfnüsse gibt es immer wieder.

Die Gestaltung der Aufträge orientiert sich stark an den Serien-Vorgängern. Wie in Oblivion oder auch Skyrim begeistern sie durch abwechslungsreiche Ziele und die toll erzählten Geschichten, die hinter jeder Aufgabe stehen.

Mal müsst ihr das Verschwinden von Dorfbewohnern klären und kommt dabei einem Vampir auf die Spur. An anderer Stelle spielt ihr Leuten einen Streich, löst Vers-Rätsel, verwandelt Lehrlinge in Hühner oder schenkt an einem Tresen Bier aus. Langweilige "Töte und sammle"-Aufgaben gibt es dagegen so gut wie gar nicht.

Viele Aufgaben in Tamriel fallen sehr dialoglastig aus. Das ist keineswegs schlimm, weil die Texte gut ins Deutsche übersetzt und von bekannten Synchronsprechern vertont wurden. Zudem dürft ihr in den Gesprächen immer wieder Entscheidungen treffen, die häufig über das weitere Schicksal einer Figur entscheiden.

Mit der durch Aufgaben und siegreiche Kämpfe erspielten Erfahrung steigt ihr im Level auf, erhöht eure Attribute und spielt neue Fertigkeitspunkte frei. Gleichzeitig gewinnen auch eure aktiven Fertigkeiten an Erfahrung, bis ihr sie zu einer von zwei Verbesserungen ausbauen dürft.

In den Bosskämpfen weicht ihr allen schädlichen Flächen aus oder besiegt heranstürmende Diener. Komplexer wird es nur selten.In den Bosskämpfen weicht ihr allen schädlichen Flächen aus oder besiegt heranstürmende Diener. Komplexer wird es nur selten.

Allerdings reichen die Aufträge nicht aus, um die maximale Stufe zu erreichen. Das liegt wohl an den fehlerhaften Mission, die Zenimax aus dem Spiel nehmen musste und erst nach und nach wieder nachreichen. Viele Helden besiegen daher wiederholt die Gegner in Kalthafen, um die letzten etwa anderthalb Level-Stufen zu absolvieren.

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Tags: Online-Zwang   Fantasy   Multiplayer   Koop-Modus  

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