Test Fussball-WM 2014 - Spielmechanik und Kommentatoren-Duo

Fehlerfreie Gegner und Querulantenbälle

Auf eines müsst ihr euch einstellen: Der vom Computer gesteuerte Gegner betreibt besonders auf den höheren Schwierigkeitsgraden ein fehlerfreies Aufbauspiel. Von alleine verliert der Gegner nie den Ball - besonders nicht durch die im Fußball doch häufig vorkommenden Fehlpässe.

Spielerisch ist Fifa Fussball Weltmeisterschaft 2014 leicht actionlastig und keine lupenreine Simulation.Spielerisch ist Fifa Fussball Weltmeisterschaft 2014 leicht actionlastig und keine lupenreine Simulation.

Erschwerend kommt für euch hinzu, dass die Flugbahn des Balles zwischen genial und unlogisch hoch zehn variiert. Mal flattert der Ball nach einem unsauber abgegeben Schuss gefährlich in Richtung Tor - ein anderes Mal wirkt bei ähnlicher Ausgangssituation der geschossene Ball wie eine beschwerte Blechbüchse, die im Flug scheinbar noch leicht beschleunigt.

Natürlich bewegt sich das Spiel insgesamt aber dennoch auf einem recht hohen, eben dem von Fifa 14 bekannten Niveau. Und baut dieses in Sachen Atmosphäre sogar aus. Jede Spielstätte präsentieren die Entwickler zu Beginn mit beeindruckenden Kameraflügen - auch von außen.

Zusätzlich erzeugen die Samba-Trommeln der brasilianischen Stadiongäste, der Konfetti-Regen vor Spielbeginn, die angespielten Nationalhymnen und die hochgehaltenen Banner eine intensive WM-Atmosphäre.

Trainergesichter und Kommentatorenheinis

Ein seit Jahren erhofftes Detail: Dank der Fifa-Lizenz haben es die Entwickler jetzt auch geschafft, die Trainer den Vorbildern entsprechend exakt nachzubilden. Das sieht bei Jogi Löw zwar noch nicht ganz so authentisch wie bei den Spielern aus - ist für einen Erstversuch aber mehr als akzeptabel.

Erkennt ihr ihn? Ja, er ist es. Jogi Löw und alle weiteren Trainer sind endlich in einem Fifa-Titel enthalten.Erkennt ihr ihn? Ja, er ist es. Jogi Löw und alle weiteren Trainer sind endlich in einem Fifa-Titel enthalten.

Weniger akzeptabel sind dagegen die einander zum Verwechseln ähnlich aussehenden Zuschauer. Was ganz einfach daran liegt, dass teilweise ein- und dieselbe Person nebeneinander steht. Da könnte man doch glatt sagen: Der steht heute aber mal wieder komplett neben sich.

Nebeneinander sitzen auf den Kommentatorenplätzen - wie seit Jahren von der Fifa-Reihe bekannt - zwei übliche Verdächtige: Manni Breuckmann und Frank "Buschi" Buschmann. Nett: Teilweise erzählen die beiden Herren tatsächlich interessante, über das Spiel hinausgehende Fakten. So etwas wie "Schweinsteiger spielt bereits seit 2004 für Deutschland."

Weniger nett sind die oftmals einfach nur schwachen, weil total peinlichen Kommentare. Beispiel gefällig? Aber gerne doch! Es geht um den Favoriten der aktuellen Partie: "Der Hund pinkelt an den Baum, um sein Revier zu markieren." Da bleibt, trotz des Kultfaktors der beiden im echten Leben, nur eine Frage offen: Wann ersetzt EA die beiden endlich? Und wer schreibt denen überhaupt diese lächerlichen Sprüche?

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