Test Might & Magic - Fakten Meinung

Fakten:

  • Browser-Spiel
  • moderate Systemanforderungen
  • ihr bewegt euren Charakter in Echtzeit durch die Welt Ashan
  • Kämpfe werden rundenbasiert auf Hexagon-Feldern ausgetragen
  • 2 Fraktionen spielbar (Zuflucht und Nekropolis)
  • je Fraktion stehen 2 Klassen zur Verfügung (Held der Macht und Held der Magie)
  • zahlreiche Kreaturen können für den Kampf rekrutiert werden
  • neue Einheiten wie Vampir-Lord, Inquisitor, Praetorian, Imperialer Greif oder Skelett-Speerträger
  • leicht erlernbare Spielmechanik
  • Gegner können im Kampf flankiert und hinterrücks angegriffen werden
  • Kämpfe der Hauptgeschichte verbrauchen Aktionspunkte, die sich täglich wieder aufladen
  • sehr viele Nebenmissionen
  • anspruchsvolle Bosskämpfe, die eine Kooperation mit anderen Mitspielern notwendig machen
  • gelungene Städtebausimulation integriert
  • mit der Echtgeldwährung Heldensiegel könnt ihr Ausrüstung und Erfahrungsverstärker kaufen
  • mit der Anmeldung zur geschlossenen Beta gibt es 5.000 Heldensiegel als Geschenk
  • Anmeldung zur Beta unter Heroes-online.com

Meinung von Daniel Kirschey

Wie bei den meisten Browser-Spielen ging ich auch an Might & Magic Heroes Online mit einer gewissen Skepsis - besser gesagt mit einer gesunden Skepsis - heran. Oft enttäuschten mich Browser-Spiele maßlos. Obwohl kostenlos, ist zumeist wenig Spiel enthalten. Doch inzwischen ist eine neue Generation an Browser-Spielen herangewachsen, die den Namen "Spiel" auch wirklich verdient. Heroes Online gehört zu dieser neuen Generation.

Der Bildschirm besteht nicht mehr zum größten Teil aus Textfenstern und nur eine kleine Grafikoberfläche, die von den Vorgängen in der virtuellen Welt kündet. Der ganze Bildschirm ist nun grafisch ausgefüllt und das auch noch sehr hübsch. Die Gestaltung erinnert stark an die alte, gute 2D-Zeit der "Hereos of Might & Magic"-Spiele.

Größter Pluspunkt des Spiels ist das ordentliche Kampfsystem und dass ich auch ohne viel Geld zu investieren ein richtiges Spiel vor mir habe. Trotzdem fehlen einige Komponenten, die sich Bluebyte in Form von Heldensiegeln bezahlen lassen will. Zwar kann ich in den Optionen für den Kampf die Geschwindigkeit der Animationen erhöhen. Will ich aber, dass mein Held ein wenig an Geschwindigkeit zulegt, werde ich zur Kasse gebeten.

Da ich wusste, dass sich das Spiel über Mikrotransaktionen finanziert, überraschte es mich weniger, dass im Spiel fast alles über Heldensiegel zu verbessern ist. Wer Heroes Online ausgiebig spielen wird, wird wahrscheinlich auch den einen oder anderen Euro darin versenken. Doch ist Heroes Online kein Spielgerüst, das erst durch Mikrotransaktionen zum Spiel wird. Insgesamt bin ich eher positiv überrascht, dass Heroes Online als Browser-Spiel - trotz der Mikrotransaktionen - so gut funktioniert.

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meint: Traditioneller Mix aus Strategie und Rollenspiel im heimischen Browser, der zwar etwas behäbig ist, aber dafür lange an den Bildschirm fesseln kann.

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Tags: Online-Zwang   Fantasy   Singleplayer  

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