Test Child of Light: Eine kurze, aber zauberhafte Märchenreise

von Thomas Stuchlik (30. April 2014)

Es muss nicht immer pompöse Action mit 3D-Krachbumm-Optik sein. Child of Light beweist, wie wundervoll ein zweidimensionales Rollenspiel in einer gepinselten Märchenwelt ist.

Ein Spiel wie ein Gemälde. Child of Light beweist, dass 2D-Optik noch lange nicht tot ist.Ein Spiel wie ein Gemälde. Child of Light beweist, dass 2D-Optik noch lange nicht tot ist.

Selbst als Märchenprinzessin hat man es in Child of Light schwer. Nicht nur, dass Auroras Mutter bereits verstorben und ihr Vater schwer krank ist. Nun erwacht das naive Mädel Aurora auch noch mitten in der Traumwelt Lemuria. Hier regiert die Königin der Nacht, die die Kräfte von Sonne, Mond und Sterne gestohlen hat. Damit ist wohl auch klar, was ihr zu tun habt, oder?

Erst wenn sie alles in Ordnung gebracht hat, kann die rothaarige Aurora in ihre Welt zurückkehren. Doch bis dahin ist es ein steiniger Weg. Denn die Regionen von Lemuria stecken voller Gefahren, auch wenn die im wahrsten Sinne malerische 2D-Optik das zunächst kaum vermuten lässt. Falls ihr damit Schwierigkeiten habt, schaut gerne in die Lösung von Child of Light.

Sogar eine Deluxe Edition des Download-Spiels ist erschienen:

Von der ersten Spielsekunde an scheint sich Aurora in einem riesigen Gemälde zu bewegen. Kein Wunder, schließlich basiert der Grafikstil auf den Werken von Yoshitaka Amano, der für die Optik der frühen "Final Fantasy"-Teile verantwortlich zeichnet. Gleichzeitig nutzt Child of Light das Grafikgerüst von Rayman Legends (der "UbiArt-Framework-Engine"). Selbiges begeisterte schon 2013 mit ebenso lebendigen 2D-Kulissen.

Auf in die magische Welt der Fabeln

Zu Spielbeginn wirkt Child of Light wie ein zweidimensionales Hüpfspiel. Doch schnell erlangt Aurora die Fähigkeit zu fliegen. Damit schwebt das kleine Mädchen problemlos durch die Lande Lemurias, gelangt auf schwebende Plattformen und überbrückt auch größere Distanzen in Windeseile.

Die meiste Spielzeit schwebt ihr durch die Lüfte und erkundet die gemäldeartigen Ländereien.Die meiste Spielzeit schwebt ihr durch die Lüfte und erkundet die gemäldeartigen Ländereien.

So führt das anfängliche Waldgebiet zunächst zu einem alten Kloster samt brüchigen Pfeilern. Bald schon gelangt ihr ins malerische Dorf der Capilli, dessen Brunnen jedoch vergiftet ist. Ebenso erwartet euch die geschäftige Handelsstadt der Bolmus Populi sowie ein stürmisches Tal voller Windräder und Wasserfällen. Hier kämpft ihr gegen auftretende Winde an, um zum Ziel zu gelangen.

Das Abenteuer führt euch linear immer weiter zum nächsten Schauplatz, allerdings dürft ihr dank Weltkarte in bereits besuchte Bereiche zurück. Dabei solltet ihr immer die Augen offen halten, um versteckte Höhlen und Gänge ausfindig zu machen. Schließlich verbergen sich hier Schatzkisten mit nützlichem Allerlei.

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Die zauberhaften Welten von Child of Light

Außerdem stellen euch Bewohner Lemurias immer wieder optionale Nebenaufgaben. Rollenspieler fühlen sich gleich heimisch, echte Innovationen im Spielverlauf bleiben jedoch aus.

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Tags: Fantasy   Singleplayer  

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