Test Child of Light - Alles eine Sache der Vorbereitung, Fakten und Meinung

Alles eine Sache der Vorbereitung

Jeder Charakter verfügt über seinen eigenen Fertigkeiten-Baum, auf dem es mit jedem Stufenanstieg einen weiteren Schritt weiter geht. So verbessert ihr stetig Gesundheit, Kampfwerte und Magie.

In teils gut versteckten Kisten findet ihr Oculi-Kristalle, um eure Fähigkeiten auszubauen.In teils gut versteckten Kisten findet ihr Oculi-Kristalle, um eure Fähigkeiten auszubauen.

Weitaus interessanter ist aber die Herstellung von Kristallen. Eingesammelte Smaragde, Saphire oder Diamanten schleift ihr zu verbesserten Edelsteinen. Sinnvoll kombinierte Edelmetalle setzt ihr zur Verbesserung der Werte jedes Charakters ein. Deren Wirkung bezieht sich - je nach eingesetzter Kategorie - auf Schwert, Rüstung oder Zeit. So könnt ihr Nahkampfangriffe mit Blitzen verstärken, den Widerstand gegenüber Elementen erhöhen oder die Magieleiste erweitern. Per Uplay-Anbindung versendet ihr Oculi-Kristalle sogar an Online-Freunde.

Child of Light kann es spielerisch mangels Umfang und niedriger Schwierigkeit nicht mit anderen Rollenspielschwergewichten aufnehmen, doch dafür gibt's das Spiel für knapp 20 Euro zum günstigen Download-Preis. Die im Handel erhältliche "Deluxe Edition" enthält neben einem Download-Code auch einen Schlüsselring, ein kleines Büchlein sowie ein Poster im A2-Format. Falls ihr euch dafür interessiert, schaut euch gerne das Uffruppe-Video mit Onkel Jo auf Seite 1 dieses Tests an. Auf Disk ist das Spiel jedoch nicht erhältlich.

Fakten:

Meinung von Thomas Stuchlik

Zauberhaft, hinreißend und wunderschön: Die Welt von Child of Light offenbart ein packendes Märchen, das mit einfacher Rollenspielmechanik gewürzt ist. Spielerisch wird wenig Innovatives geboten, aber die Art und Weise der Inszenierung ist schlicht bezaubernd. Vor allem die gemäldeartige Umgebung und deren Bewohner wirken erfrischend. Da braucht's auch keine pompöse 3D-Optik oder überragende Technik.

Die emotionale Hintergrundgeschichte ist ebenso stilecht wie die Dialoge, die ausschließlich in Reimform erzählt werden - allerdings ohne Sprachausgabe. Letztere erklingt nur in kurzen Zwischensequenzen. Die Welt von Lemuria wirkt zudem ein wenig klein. Nach gut zehn Stunden habt ihr alles gesehen. Zumindest sorgt die Suche nach übrigen Schatzkisten für ein paar Spielstunden mehr.

Die Kämpfe sind nicht sonderlich schwer, auch nicht die übergroßen Bossgegner. Gerade Rollenspielveteranen sind hier unterfordert. Dennoch bringen die Zeitleiste und die Spezialfertigkeiten etwas taktische Tiefe, damit die Duelle nicht langweilig werden. Zusammen mit der verträumten Klavier-Begleitung erwartet euch mit Child of Light ein audiovisuelles Erlebnis in der Welt der Märchen. Leider mangelt's am Umfang, doch dafür ist es für jede Altersgruppe empfehlenswert.

84

meint: Stilecht präsentiertes Märchen-Rollenspiel, das mit seiner Gemäldeoptik und seiner tapferen Heldin besticht. Es mangelt aber etwas an Umfang und Anspruch.

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Tags: Fantasy   Singleplayer  

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