Vorschau Destiny: Anspiel-Termin vor Ort bei Bungie

von Joachim Hesse (01. Mai 2014)

Destiny anspielen, mehrere Monate bevor es erscheint? Aber immer! Die Gelegenheit packten wir am Schopf und sind für euch zu Entwickler Bungie nach Bellevue bei Seattle, Washington, geflogen.

Mit Destiny entsteht bei Bungie laut eigener Aussage gerade ein Spiel epischen Ausmaßes. „Es ist eine riesige Welt. Größer als alles, was Bungie bisher erschaffen hat", schwärmt Firmensprecher David "Deej" Dague.

Bei einer kleinen Spieleschmiede treffen diese Aussagen vermutlich auf jedes neue Projekt zu, doch Bungie sind keine Anfänger. Die Amerikaner verbuchen mit Halo bereits eine der international erfolgreichsten Spielserien auf der „Science Fiction“-Habenseite.

Mehr als 600 Menschen tüfteln nahe der nordamerikanischen Metropole Seattle an dem Mammutwerk. 600! Das sind mehr Menschen als den Nachnamen des "Big Brother"-Sternchens Zlatko kennen. Ja vermutlich sogar mehr Menschen als Zlatko überhaupt noch kennen. Doch Moment, es sind 600 minus 1. Denn just während spieletipps zu Gast in der Firmenzentrale ist, verkündet eine der Schlüsselfiguren ihren Abgang.

„Ich bin traurig mitteilen zu müssen, dass mir die Geschäftsleitung von Bungie ohne einen Grund zu nennen am 11. April gekündigt hat“, schreibt Marty O'Donnell beim Kurznachrichtendienst Twitter. Marty O'Donnell ist nicht irgendwer. Marty O'Donnell ist die Koryphäe, die hinter der charakteristischen Musik von Halo steckt. Noch im vergangenen Jahr hatte er stolz seine neuen Kompositionen für Destiny vorgespielt und über die Zusammenarbeit mit Ex-Beatle Paul McCartney berichtet.

Einmal Legende und zurück

Werde zur Legende“, heißt es in der Werbung zu Destiny. O'Donnell ist wahrscheinlich einer der wenigen Bungie-Mitarbeiter, der das bereits geschafft hatte. Jemanden wie ihn entlässt man nicht unbedacht. Was also ist vorgefallen? Und was bedeutet es für das Spiel?

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Halo, Destiny & Co: Zu Besuch bei Bungie in Bellevue, Washington

Über die Gründe lässt sich nur spekulieren. „Solche Sachen sind immer schwer, wir machen uns Entscheidungen nicht leicht“, äußert sich vor Ort Pete Parsons, Mitglied in der Führungsriege von Bungie. Bezüglich Details hält er sich bedeckt: „Ich hoffe, ihr versteht, dass es bei dieser Fragerunde um eure Spielerfahrungen von gestern gehen soll. Wir werden mehr dazu sagen, sobald die Zeit reif ist.“ Es bleibt mysteriös.

Immerhin soll der Abgang nicht am Zeitplan von Destiny rütteln. Die Musik scheint Großteils bereits fertiggestellt. Ein unangenehmes Gefühl im Magen bleibt dennoch zurück. Doch offeriert Bungie für die anwesenden Pressevertreter erstmals eine längere Anspielmöglichkeit ihres Online-Shooters. Also lasset das Spiel beginnen!

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Tags: Online-Zwang   Science-Fiction   Multiplayer   Koop-Modus  

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