Arbeitsplatz-Simulatoren: 10 Stück jetzt auch für unterwegs - Trainz Simulator, Truck Simulator 2014

(Special)

Trainz Simulator

für: Android, iPhone

Kommen wir von der Straße auf die Schiene und damit in die Welt der Züge. Mit dem Trainz Simulator erfüllt ihr nämlich allerlei Transportaufgaben am Steuer einer tonnenschweren Lok.

Bahn frei: Passagiere und Fracht wollen pünktlich zum Ziel gebracht werden.Bahn frei: Passagiere und Fracht wollen pünktlich zum Ziel gebracht werden.

Schnell ist klar, dass es zum Zugfahren weit mehr braucht, als einfach nur Vollgas zu geben. Schließlich solltet ihr euch mit den verschiedenen Bremssystemen auskennen und die Trägheit des Zugs einschätzen können. Bremswege ziehen sich über Hunderte Meter hinweg. Ergo müsst ihr genau wissen, wann der nächste Halt ansteht und wann das nächste Haltesignal kommt.

Mit diversen Elektroloks transportiert ihr Fracht zum nächsten Güterbahnhof. Alternativ bringt ihr Passagiere von A nach B. Bei einigen Routen müsst ihr sogar anhalten, um selbst die Weichen stellen. Optisch gibt es dank drei großer Kartenareale einiges zu entdecken: von der Großstadt bis zur australischen Prärie, von pixeligen Bäumen bis zu verwaschenen Berglandschaften.

Viel Action kommt nicht auf, stattdessen ist Geduld und Fachkenntnis gefragt. Wer Züge zu seinen Hobbies zählt, der dürfte mit Trainz einige Freude haben. Auch weil ihr eigene Routen selbst erstellt und öffentlich zugänglich macht. Vom Spiel gibt's zwei Versionen: Der Trainz Simulator ist für Tablets ausgelegt und bietet dennoch fuzzelig kleine Bedienelemente. Der Trainz Driver ist für kleinere Bildschirme geeignet und besitzt deutlich vergrößerte Schalter.

Truck Simulator 2014

für: Android

Bei diesem Machwerk namens Truck Simulator 2014 weiß man gar nicht, wo man anfangen soll. Denn wer hier als virtueller Lastwagenfahrer die große Freiheit sucht, der wird konsequent und bitterlich enttäuscht.

Trostlose Straßen und Umgebungen wirken wie ein Szenario nach einem Atomkrieg.Trostlose Straßen und Umgebungen wirken wie ein Szenario nach einem Atomkrieg.

Mit 13 frei wählbaren Lastkraftwagen befahrt ihr eine Fantasielandschaft, die Kanada nachempfunden sein soll. Doch die pixelige Hügellandschaft sorgt für Einsamkeit. Schließlich trefft ihr hier keinerlei Passanten und selten vielleicht mal ein Auto. Überhaupt benötigt ihr nicht einmal Straßen, schließlich könnt ihr auch querfeldein ans Ziel rasen. Mit bis zu 150 km/h. Durch Bäume hindurch. In einem Laster!

Nehmt ihr einen Transportauftrag in einer der vier Städte an, geleitet euch ein Navigationssystem zum Ziel. Allerdings macht euch selbiges zum Geisterfahrer bei Autobahnauffahrten. Ganz abgesehen davon, dass letztere eine Fehlkonstruktion sind und ihr euren Laster dort einquetschen könnt. Aber macht ja nichts, ihr könnt alternativ übers Gelände heizen.

Das Spiel ist in allen Belangen unfertig und plagt euch mit Abstürzen und stinklangweiliger Optik. Selbst die Cockpitansicht mit ihren flackernden Anzeigen kann nichts mehr retten. Schade zudem, dass ihr dafür 2,69 Euro blechen sollt. Holt euch vielleicht besser den Vorgänger Truck Simulator 2013. Der ist zwar genauso schlecht, aber zumindest kostenlos.

Weiter mit: Infinite Flight, Approach Control

Tags: Singleplayer  

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