Test The Amazing Spider-Man 2: Unglaublich sieht anders aus

von Sandra Friedrichs (19. Mai 2014)

Spider-Man spinnt sich pünktlich zum Kinostreifen zurück auf eure Konsolen. Seine Jagd auf die Bösewichter basiert dabei aber nicht auf der Filmvorlage. Die Entwickler haben sich dagegen eine eigenständige Handlung ausgedacht.

Peter Parker spinnt wieder rum.Peter Parker spinnt wieder rum.

The Amazing Spider-Man 2 läuft im Kino an und passend dazu veröffentlicht Activision das gleichnamige Spiel. Dabei hebt der Hersteller stolz hervor, dass er das Spiel auf fast allen gängigen Konsolen veröffentlicht und ebenfalls die "Next-Gen"-Konsolen abdeckt.

Jetzt könntet ihr glauben, dass der Spinnenmann einen guten Auftritt hinlegt. Schließlich geben sich auf PS4 und Xbox One noch nicht viele bekannte Comic-Charaktere die Ehre, und ein gutes Spiel bei der bisher mageren Spieleauswahl wäre super. Eine Entwarnung vorweg: Spider-Man ist besser als Knack. Allerdings erreicht es nicht einmal ansatzweise das Niveau von Titanfall oder Infamous - Second Son.

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Das keinesfalls unglaubliche zweite Spiel von Spider-Man

Es erwartet euch dagegen eine typische Filmumsetzung mit einem faden Beigeschmack. Im Spiel erlebt ihr zwar eine neue Geschichte und schwingt euch mithilfe von Spinnennetzen durch das frei erkundbare New York, allerdings hält sich dabei der Spielspaß in Grenzen. Ein Grund dafür ist die dünne und oberflächliche Handlung.

Eine Geschichte ohne Tiefgang

Das Spiel dreht sich um Peter Parker, der den Mörder seines Onkels sucht. Dennoch ist euch dessen Ableben aufgrund der peinlichen Schauspieldarbietung ziemlich egal. Die Sprecher machen einen grauenvollen Job und wechseln sekündlich von einer depressiven hin zu einer "Alles-ist-supi"-Stimmung. Zum Glück ist die englische Version besser, weswegen ihr schnell auf diese umschalten solltet.

Wer ist hier dick?Wer ist hier dick?

Trotzdem könnt ihr euch zumindest über Begegnungen mit bekannten Gegenspielern des sympathischen Netzspinners freuen. Der Spinnenman legt sich etwa mit Kingpin, Black Cat, Kraven oder Green Goblin an. Allerdings hört sich das weitaus pompöser an, als es im Spiel ist. Relativ zusammenhangslos schmeißt das Spiel sie in den Ring und nach dem Kampf versinken sie wieder in der Versenkung.

Im Spielverlauf werdet ihr das Gefühl nicht los, dass die Entwickler bekannte Gegner schnell hintereinander verbraten wollten, um überhaupt etwas aus der Handlung "Mein Onkel ist tot und ich bin supertraurig" herauszuholen. Dadurch wirken die Endgegner austauschbar und repetitiv, sodass euch bald schnuppe ist, ob euch Kingpin persönlich oder ein normaler Scharfschütze den Weg versperrt.

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Tags: Singleplayer   Fantasy  

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