Test Watch Dogs: Jetzt ist das Hacker-Spiel endlich fertig

von Marcus Heckler (27. Mai 2014)

Nachdem Ubisoft den Erscheinungstermin um etwa ein halbes Jahr verschoben hatte, ist es jetzt soweit. Watch Dogs lädt zum Hacker-Abenteuer in Chicago ein.

Der Hacker Aiden Pearce lässt es in Chicago krachen.Der Hacker Aiden Pearce lässt es in Chicago krachen.

Ihr wandert durch die Straßen von Chicago. Der Regen prasselt euch auf den Kopf und durchnässt euren Mantel. Die anderen Fußgänger verstecken sich unter ihren Regenschirmen, telefonieren oder unterhalten sich mit anderen Passanten. Das sind die Momente, in denen Watch Dogs wirklich gut gefällt.

Ihre persönlichen Daten können die Menschen nicht vor euch verstecken. Die Frau an der Bushaltestelle ist anonyme Alkoholikerin, der Kiosk-Besitzer betrügt seine Frau und der Polizist, der euch an der Straßenecke beobachtet, ist für den Yoga-Anfängerkurs angemeldet. Im Vorbeigehen erfahrt ihr außerdem das Alter, den Beruf und das Einkommen der Passanten.

Auf der anderen Straßenseite telefoniert ein Mann. Ihr hackt euch in das Telefonat ein und erfahrt, dass er seiner Ex-Freundin eine Lektion fürs Leben erteilen will. Da bahnt sich ein potentielles Verbrechen an. Ihr folgt dem zukünftigen Straftäter. Unschädlich machen könnt ihr ihn erst, wenn ctOS, das allsehende Auge der Gesetzeshüter Alarm schlägt. Ihr vereitelt das Verbrechen und haltet den Mann auf.

Mit Watch Dogs schickt euch Ubisoft auf die Straßen des virtuellen Chicago. In der Rolle von Aiden Pearce geht ihr dabei auf die Jagd und nutzt das Überwachungssystem der Stadt für eure Zwecke. Watch Dogs bietet euch eine offene Welt und ein Chicago, das mit Herausforderungen voll gepackt ist.

Ein Hacker auf Rachefeldzug

Im Zentrum der Geschichte von Watch Dogs steht Aiden Pearce, ein Rächer auf dem Pfad der Selbstjustiz. Bei einem Hacking-Streifzug durch ein Hotel, trifft er auf einen anderen Hacker. Der Fremde will Aiden genug Angst einflössen, dass er seine Karriere als Hacker aufgibt. Dabei stirbt Aidens Nichte Lena. Es beginnt die Jagd nach den Verantwortlichen.

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Die Welt von Watch Dogs

Die besonderen Waffen von Aiden sind ein Smartphone und seine Fähigkeiten als Hacker. Hiermit manipuliert er sein Umfeld, sammelt Informationen und erleichtert die Konten von harmlosen Passanten. Wenn es einmal hart auf hart kommt, greift Aiden aber auch auf ein Arsenal von Pistolen, Schrotflinten und Sturmgewehren zurück.

Hier wird auch deutlich, dass der Hauptcharakter von Watch Dogs kein strahlender Held ist. Aiden lebt in Verstecken, wird von der Polizei gesucht und finanziert seinen Rachefeldzug unter anderem, wie bereits erwähnt, indem er Geldautomaten knackt und die Konten von Mitbürgern hackt. Das geschieht übrigens im Vorbeigehen.

Die Hacker-Fähigkeiten funktionieren allerdings nur in den Stadtteilen, in denen ihr auch das ctOS-Netzwerk erobert habt. In jedem der sechs Stadtteile befindet sich eine schwer bewachte Server-Station. Nachdem ihr erfolgreich in die Station eingedrungen und euch in den Server gehackt habt, steht der Stadtteil unter eurer Kontrolle.

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Tags: Singleplayer   Multiplayer  

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