Test Murdered - Soul Suspect: Findet euren eigenen Mörder!

von Thomas Stuchlik (06. Juni 2014)

Dieses vielversprechende Detektivabenteuer überrascht mit ungewöhnlichem Konzept und kombiniert Horror- mit Krimielementen. Warum es dennoch hier und da hakt, erfahrt ihr im Test.

In Squares Krimi-Adventure ermittelt ihr trotz eures eigenen Bildschirmtods aus dem Jenseits weiter.In Squares Krimi-Adventure ermittelt ihr trotz eures eigenen Bildschirmtods aus dem Jenseits weiter.

Ronan O'Connor ist ein Einzelgänger, ein Ex-Verbrecher und ein draufgängerischer Polizist. Und tot ist er auch noch! Schon beim Spielstart von Murdered - Soul Suspect wird der rebellische Gesetzeshüter ermordet. Ein Vermummter stößt ihn aus einem Fenster im dritten Stockwerk und erschießt ihn danach auch noch. Da geht jemand scheinbar gründlich vor.

Diese denkbar schlechten Ausgangsbedingungen nutzt der tote Held jedoch zu seinen Gunsten. Denn Ronan verbleibt als Geist in der hiesigen Welt. Und das gibt ihm die passende Gelegenheit, seinen Mord aufzuklären. Und nicht nur das: Er verfügt über so manch übersinnliche Fähigkeit, die sich bei der anstehenden Aufklärung als äußerst nützlich erweist.

Die passende Spielkulisse bildet die amerikanische Stadt Salem, die in ihrer realen Geschichte vor allem für Hexenjagden bekannt ist. Nicht umsonst erinnert der Ort öfter an das berüchtigte Silent Hill. Auch hier besucht ihr in der nächtlichen Dunkelheit düstere Orte - seien es heruntergekommene Wohnungen, Kirchen oder Friedhöfe. Stückchenweise kommt ihr dem Täter, einem mysteriösen Serienmörder, auf die Schliche.

Ermittlungen aus dem Jenseits

Schon bei Spielbeginn stellt ihr euch die Fragen: Was ist passiert? Warum bin ich tot? Kurzum steht klassische Spurensicherung an. Vielfach durchsucht ihr die Bereiche nach Verdächtigen und Indizien, die allesamt im virtuellen Tagebuch gesammelt werden. Klingt ein wenig nach L.A. Noire und Heavy Rain. Und tatsächlich spielt sich Murdered - Soul Suspect zunächst auch ähnlich.

Ein guter Detektiv untersucht penibel den Tatort.Ein guter Detektiv untersucht penibel den Tatort.

Als Geist kann Ronan natürlich keine klassische Polizeiarbeit leisten. Denn wegen seines nicht vorhandenen Körpers kann er keine Gegenstände greifen oder Zeugen befragen. Oder vielleicht doch? Denn als Spektralwesen darf er zwar keine lebenden Menschen ausquetschen, kann sich aber in sie "einklinken".

So erfahrt ihr, was die Personen denken und bringt sie manchmal auch auf interessante Ideen. Denn mit gesammelten Indizien pflanzt ihr entscheidende Hinweise in die Köpfe der Zeugen. Daraufhin rücken diese mit mehr Informationen im Gespräch mit anderen heraus.

Auffindbare Schlüsselgegenstände offenbaren außerdem Erinnerungen, die als kurze Sequenz ablaufen und einiges aufklären. Habt ihr alle Hinweise beisammen, stellt ihr euch den großen Fragen, die euch das Spiel an bestimmten Lokalitäten stellt: "Was ist passiert?", "Warum war der Mörder hier?"

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Murdered - Soul Suspect: Erste Eindrücke

Ihr wählt daraufhin einfach die korrekten Objekte aus. Tippt ihr auf die falsche Antwort, hat das jedoch keine Konsequenzen. Es vermindert nur den dreistufigen Rang der aktuellen Aufgabenstellung. Irgendwann kommt ihr immer auf die korrekte Lösung.

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Tags: Singleplayer   Horror  

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