Test Ghost Recon Advanced Warfighter

von Florian Funk (02. Juni 2006)

Die Ghosts kehren zurück auf ihre Ursprungsplattform. Nach etlichen Auftritten auf Xbox, Playstation2 und Xbox360 erscheint nun endlich die PC Umsetzung von "Ghost Recon Advanced Warfighter", welche die amerikanische Eliteeinheit direkt ins zukünftige Mexiko verschlägt, in welchem ein Konflikt zu eskalieren droht, nachdem der dortige Präsident von Aufständischen entführt wurde. Richten sollen es selbstverständlich die Ghosts um ihren Anführer Mitchell. Ob die Rückkehr auf die Windows PCs geglückt ist, erfahrt ihr in diesem Test.

Spannende Missionen lockenSpannende Missionen locken

Mexiko wir kommen!

Zunächst einmal gilt es sich mit der Steuerung vertraut zu machen. Dies könnt ihr am besten im ersten Einsatz welcher auch quasi das Tutorial darstellt. Wichtig sind insbesondere Fähigkeiten wie das Ducken, Kriechen oder auch Sprinten. Aber auch verschiedene Feuermodi und vor allem das Befehlsinterface haben durchaus ihre Wichtigkeit im Spiel und sollten möglichst schnell erlernt werden. Hierbei auch das erste Lob an die Entwickler. Waren die taktischen Befehle (Wegpunkte und weiteres) im zweiten Teil praktisch aus dem Spiel entfernt worden so hat "Ghost Recon Advanced Warfighter" wieder einen Schritt in Richtung des ersten Teiles (plus Addons) getan. Das Pseudo-3D-Interface wirkt hierbei sehr glaubwürdig und keinesfalls aufgesetzt wie ich nach ersten Trailern befürchtet hatte. Dieses macht sogar richtig Sinn und verleiht dem Spiel ein sehr eigenständiges Flair. Die Schauplätze hingegen könnten vom Design her glatt aus der letzten "Rainbow Six" Episode stammen. Zwar gibt es auch Außenareale ohne Häuserschluchten, doch die Stadtmissionen überwiegen grundsätzlich.

Grafisch einwandfreie UmsetzungGrafisch einwandfreie Umsetzung

Taktische Auffrischung

Generell ist "Advanced Warfighter" wie schon eingangs erwähnt deutlich stärker auf die taktischen Wurzeln der Serie fokussiert, die mit dem zweiten Teil doch zunehmend vernachlässigt wurden. So befehligt ihr nun einzelne Teammitglieder wie in Guten, alten Zeiten mittels des Karteninterface punktgenau von Position zu Position und tastet euch in heiklen Situationen so langsam vor. Insgesamt sind die Einsätze recht abwechslungsreich und dynamisch gestaltet worden, spannend in jedem Fall und keineswegs so linear wie beispielsweise in "Rainbow Six". Während der Kämpfe steht ihr permanent im Funkkontakt mit Aufklärungseinheiten und Co. und erhaltet so hin und wieder auch Plan- oder Zieländerungen wie herannahende Panzertruppen der Feinde. Neben den CPU Begleitern steht euch häufig auch noch eine mobile Drohne zur Verfügung, mit welcher ihr Positionen der Gegner ausfindig macht. Feinde werden so häufig auf eurem Interface als rot markierte Ziele gekennzeichnet, was in brenzligen Situationen sehr oft Leben retten kann.

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