10 Skandale der Videospiel-Geschichte - Teil 2 - Xbox One: Politische Kehrtwenden, War Z: das bessere Day Z?

(Special)

Xbox One: Politische Kehrtwenden

Selten wurden Funktionen einer Konsole im Vorfeld so heiss diskutiert wie die Xbox One. Schließlich verspricht Hersteller Microsoft seit ihrer Konsolen-Ankündigung 2013 zahlreiche Funktionen über das Spielen hinaus. Allerdings kommen nicht alle dieser Versprechen in der Spielewelt gut an.

Die Rundum-Konsole Xbox One leidet im Vorfeld unter Fehlentscheidungen.Die Rundum-Konsole Xbox One leidet im Vorfeld unter Fehlentscheidungen.

Das zeigt sich bereits bei der Enthüllung der Xbox One im Mai 2013. Denn statt Spiele versprechen die Macher vor allem eins: "TV, TV, TV". Fernsehen statt Spielen? Die Xbox One soll als Medienzentrale und Settop-Box im Wohnzimmer fungieren. Von Spielen gibt's wenig zu sehen. Diese folgen erst zur Spielemesse E3 2013, wo Microsoft einige fragwürdige Entscheidungen verkündet, die auch wieder zu Missmut führen. Beispielsweise sei die Kinect-Kamera integraler Bestandteil der Konsole, die ohne diesen Zusatz nicht lauffähig ist.

Ebenso herrscht auf der Xbox One eine regelmäßige Online-Pflicht sowie eine Gebrauchtspiel-Sperre. Zuletzt sorgt der hohe Preis von 499 Euro für verhaltene Vorfreude. Nach scharfer Kritik von allen Seiten rudert Microsoft zurück und streicht die Sperrmechanismen, Kinect-Pflicht und entlässt gar ihren Chef der Unterhaltungssparte Don Mattrick. Und nicht nur das: Ab Juni 2014 gibt es die Xbox One ganz ohne den vormals "integralen Bestandteil" Kinect für günstigere 399 Euro. Damit ist das Gerät genauso teuer wie eine PS4.

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Die Xbox One

War Z: das bessere Day Z?

Unfertige Spiele kennen so manche Profizocker schon zur Genüge. Da gibt es nicht nur X Rebirth oder Battlefield 4. Ein besonders dreister Fall ist aber Infestation - Survivor Stories. Vormals bekannt unter dem Titel War Z.

Der DayZ-Klon enttäuscht mit Programmfehlern, fehlenden Funktionen und Hackerattacken.Der DayZ-Klon enttäuscht mit Programmfehlern, fehlenden Funktionen und Hackerattacken.

Der 2012 erschienene Überlebenshorror für PC klingt nicht nur verdächtig nach Erfolgsspiel Day Z, sondern spielt sich auch so. Nur deutlich schlechter. Wie im Vorbild kämpft ihr in einer großen Online-Welt um Nahrung und Ausrüstung - kurz: ums Überleben. Doch schnell fordern erste Spieler auf der Download-Plattform Steam ihr Geld zurück. Schließlich verleitet die Namensähnlichkeit so manchem zum fatalen Fehlkauf.

Im Juni 2013 benennen die Entwickler ihr Werk schließlich in Infestation - Survivor Stories um. Dem Misserfolg und der unterirdischen Spielqualität tut das jedoch kaum Abbruch. Schon kurz nach Erscheinen entfernt Steam das Spiel wegen Protesten und Qualitätsmängeln aus dem Online-Angebot. Und nicht nur das: Die Macher versprechen Dinge, die es im fertigen Spiel gar nicht gibt. Fragwürdige In-App-Käufe sorgen für weiteren Unmut. Als trauriger Höhepunkt finden massenweise Hacker ins Spiel, die mit sogenannten Aimbots betrügen, die immer besser schießen als die verbliebenen ehrlichen Spieler. Obendrein stehlen Hacker im April 2013 Nutzerdaten. Kurzum ist Infestation wohl das perfekte Steam-Geschenk für eure Todfeinde.

Noch mehr Skandale gibt es hier:

Tags: Politik  

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