Test Grid Autosport - Fahrgefühl an erster Stelle

von Stephan Petersen (25. Juni 2014)

Gewinnen ist nicht alles! Zumindest nicht im neuesten Ableger der Grid-Serie. Ob das Spaß macht?

Das waghalsige Kurvenmanöver bringt entweder den ersten Platz oder das Aus im Rennen.Das waghalsige Kurvenmanöver bringt entweder den ersten Platz oder das Aus im Rennen.

Noch eine Runde! Auf der Anzeige steht bisher ein respektabler fünfter Platz. Da kommt plötzlich eine Ansage über die Kopfhörer: „Deine Rivale liegt nur einen Platz vor dir. Los, schnapp' ihn dir!“ Gesagt - getan. Immerhin ist der Konkurrent in unmittelbarer Sichtweite.

Ein paar waghalsige Manöver später ist er nur noch wenige Stoßstangenlängen entfernt. Doch nur noch eine Kurve vor der Zielgeraden! Mit sehr viel Risiko geht es auf die Kurve zu. Die Bremsung erfolgt erst in allerletzter Sekunde.

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Grid Autosport

Das Vorhaben gelingt. Der Wagen schlingert zwar etwas, zieht aber innen am Konkurrenten vorbei und brettert vor ihm über die Ziellinie. Die Freude ist riesengroß. Denn in Grid Autosport zählen nicht nur Siege, sondern auch persönliche Erfolge.

Abwechslungsreiche Veranstaltungsklassen

Grid Autosport ist die Fortsetzung zu Race Driver Grid und Grid 2. Im Mittelpunkt des Spiels steht eure Fahrerkarriere. Diese könnt ihr in fünf verschiedenen Klassen vorantreiben. Touring, Endurance, Tuning, Open Wheel und Street stehen euch vor jeder Saison zur Auswahl.

Bei den Ausdauerrennen solltet ihr auf den Verschleiß der Reifen achten.Bei den Ausdauerrennen solltet ihr auf den Verschleiß der Reifen achten.

Beim Touring sind die Autos bezüglich ihrer Leistung alle recht ähnlich. Eine Veranstaltung besteht hier immer aus zwei Rennen. Während im ersten die Qualifikation über den Startplatz entscheidet, startet ihr im zweiten Rennen in umgekehrter Reihenfolge. Bei Endurance ist Ausdauer gefragt. Diese Nachtrennen enden nicht nach einer bestimmten Rundenanzahl, sondern nach einer vorgegebenen Zeit.

Wichtig ist es hierbei, auf die Reifen zu achten. Die verschleißen nämlich während des Rennens. Ein Reifenwechsel ist nicht möglich. Riskante Bremsmanöver sorgen natürlich für zusätzlichen Verschleiß. Hier ist also etwas Taktik gefragt, da abgefahrene Reifen spürbare Auswirkungen auf die Steuerung des Wagens haben und im schlimmsten Fall sogar zum Aus führen.

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22 Schauplätze und 78 Autos

In der Tuning-Klasse warten drei verschiedene Veranstaltungen. Neben dem klassischen Rennen gibt es Zeit-Rennen sowie Drift-Wettbewerbe. In letzteren bringen waghalsige Kurvenmanöver reichlich Punkte und den Sieg.

Beim Open Wheel fahrt in "Formel 3"-Autos.Beim Open Wheel fahrt in "Formel 3"-Autos.

Beim Open Wheel hingegen setzt ihr euch in das Cockpit eines "Formel 3"-Flitzers. Kontakt mit gegnerischen Vehikeln kann schnell zu unfreiwilligen Erkundungen außerhalb der Rennstrecke führen. Zudem solltet ihr möglichst den Windschatten eures Vordermanns ausnutzen.

Zu guter Letzt fehlt noch die Street-Klasse. Dort heizt ihr nicht über herkömmliche Rennstrecken, sondern durch Städte. Insgesamt warten rund 100 abwechslungsreiche Strecken an 22 Schauplätzen und 78 Autos auf euch.

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Tags: Singleplayer   Multiplayer  

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